CFP: Nachwuchsworkshop: Von der Sangspruchdichtung zum Meistergesang – aktuelle Forschungsperspektiven, Essen (30.04.2022)

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Call for Papers

Von der Sangspruchdichtung zum Meistergesang – aktuelle Forschungsperspektiven.

– Workshop für Nachwuchswissenschaftler*innen am 6./7. 10. 2022 in Essen –

 

Sangspruchdichtung und Meistergesang, die aufgrund ihrer 600-jährigen literarischen Produktionskette innerhalb der deutschen Literaturgeschichte einzigartig sind, erfahren seit einigen Jahren vermehrte Aufmerksamkeit in der germanistischen Mediävistik. Anhand von Einzelstudien und DFG-Projekten rücken Autoren, Toncorpora und thematische Schwerpunkte der einzelnen Subgattungen in den Fokus.

Der durch das DFG-Projekt „Edition der in Regenbogens ‚Brief- und Grundweise‘ und ‚Grauem Ton‘ überlieferten Lieder“ veranstaltete Workshop möchte die Forschungsperspektiven und aktuellen Zugänge zu den genannten Gattungen bündeln und Forscher*innen für einen gemeinsamen wissenschaftlichen Austausch zusammenbringen. Die Veranstaltung richtet sich vornehmlich an Doktorand*innen und Postdocs, die an einem Projekt aus dem Themenbereich des Spruchsangs, der meisterlichen Liedkunst oder dem Meistergesang arbeiten. Neben Projekten, die der wissenschaftlichen Weiterqualifikation dienen, sind auch Mitarbeiter*innen größerer Forschungsvorhaben zum Thema (z.B. DFG-Projekte) willkommen.

Denkbar sind neben editionswissenschaftlichen, philologischen und kulturwissenschaftlich orientierten Projekten auch Forschungsvorhaben, die die Subgattungen literatursoziologisch verorten (z.B. Singschulbetrieb, Rezeption in der Musik oder auch anderen literarischen Gattungen), das Themenspektrum am Rande berühren oder sich mit kodikologischen Untersuchungen der Handschriften und/oder Druckerzeugnisse im genannten Kontext befassen.

Der Workshop mit dem Titel „Von der Sangspruchdichtung zum Meistergesang – aktuelle Forschungsperspektiven“ wird am 6. und 7. 10. 2022 in Essen stattfinden. Geplant sind 20-minütige Impulsvorträge mit ausführlichen anschließenden Diskussionen.

Die Reisekosten werden seitens des Projekts vollumfänglich erstattet.

 

Interessent*innen wenden sich bitte mit einer knappen Projektvorstellung (max. 1 Seite) bis zum 30. April 2022 an Myriam Houbiers, Judith Lange und Eva Rothenberger: myriam.houbiers@uni-due.de, judith-lange@uni-due.de und eva.rothenberger@uni-due.de.


Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Nils Gelker] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu