CFP: Das heutige gesprochene Deutsch zwischen Sprachkontakt und Sprachwandel, Turin (31.03.2022)

Adriano Murelli's picture

Am Dipartimento di Studi Umanistici der Universität Turin findet vom 22.-24.09.2022 eine Tagung zum Thema "Das heutige gesprochene Deutsch zwischen Sprachkontakt und Sprachwandel" statt. Die Kernfrage, die es aus unterschiedlichen Perspektiven zu beantworten gilt, lautet: Was geschieht aktuell in der gesprochenen deutschen Sprache?
Bereits vor drei Jahrzehnten erörterten Barbour/Stevenson (1990) das Wechselspiel von Standard- und Nicht-Standard-Varietäten, von sozialer und geographischer Variation, von Sprachkontakt und Sprachkonflikt im deutschen Sprachraum und ergründeten die Stellung des Deutschen in multilingualen bzw. multilingual werdenden Sprechergemeinschaften. Seitdem hat sich infolge von tief einschneidenden Prozessen wie Globalisierung, Migration und technischem Fortschritt gesellschaftlich sowie (medien)technisch Vieles grundlegend verändert. Die (deutsche) Sprache – besonders in ihrer mündlichen Ausprägung – ist von diesen Umwälzungen nicht unberührt geblieben: Der inhärent flüchtige Charakter mündlicher Echtzeit-Sprachproduktion und das Zusammenspiel von Normbeachtung und Normabweichung machen sie zum fruchtbaren Boden für Neuerungen, die soziale Entwicklungen widerspiegeln können.
Den Call For Papers finden Sie unter https://www.tagunggesprochenesdeutsch.unito.it/call-for-papers. Die Frist zur Einreichung der Vorschläge ist der 31.03.2022. Weitere Informationen zur Tagung erhalten Sie unter https://www.tagunggesprochenesdeutsch.unito.it.

 

________________________________________________________________________________________________________________

Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Mark-Georg Dehrmann] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu