CFP: Hofmannsthal-Jahrbuch · Zur europäischen Moderne 30/2022 (01.04.2022)

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CFP Hofmannsthal-Jahrbuch · Zur europäischen Moderne 30/2022 (01.04.2022)

Im Auftrag der Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft hg. von Maximilian Bergengruen, Alexander Honold, Gerhard Neumann (†), Ursula Renner, Günter Schnitzler, Gotthart Wunberg (†)

 

Call for Papers

Die HerausgeberInnen des Hofmannsthal-Jahrbuchs laden interessierte WissenschaftlerInnen ein, Beiträge zu Hofmannsthal und zur europäischen Moderne für den Jahrgang 30/2022 einzusenden (Einsendeschluss: 01.04.2022).

Das Jahrbuch stellt Hofmannsthals Werk in den Kontext der europäischen Moderne, deren ästhetische und sozialhistorische Dimensionen in ihm interdisziplinär und in den verschiedenen Kunst- und Wissensformen verhandelt werden. Methodische Offenheit und komparatistische Verfahren ermöglichen einen Dialog über Disziplin- und Fächergrenzen hinweg, der sich vor den „ungeheuren Horizonten“ (Hofmannsthal) der Moderne mit den Bedingungen ihrer Möglichkeit auseinandersetzt.

Das thematische Spektrum des Jahrbuchs ist breit: Es umfasst die europäische Literatur und Philosophie, Politik und Psychologie, die bildende Kunst und Architektur ebenso wie Film und Photographie. Mit dem Namen Hofmannsthal ist zudem das intermediale Arbeiten für die Bühne verbunden (Oper, Ballett, Bühnenbild, Film), aber auch theatral unauffälligere Formen wie die Pantomime. Erörtert werden im Jahrbuch zudem Fragen der Medienästhetik, Bildungs- und Wissensgeschichte. Nicht zuletzt ist es der unverzichtbare Publikationsort biographischer und textgenetischer Quellenforschung.

Einen Überblick sämtlicher bisher erschienener Beiträge im Hofmannsthal-Jahrbuch finden Sie auf der Homepage der Hofmannsthal-Gesellschaft: www.hofmannsthal.de.

Beitragsvorschläge für das Hofmannsthal-Jahrbuch 30/2022 werden bis zum 01.04.2022 an eine/n der Herausgeber:innen direkt oder an die Adresse der Redaktion erbeten

Hofmannsthal-Jahrbuch Redaktion

z. Hd. Prof. Dr. Günter Schnitzler

Deutsches Seminar

Platz der Universität 3

D-79085 Freiburg i.Br.

jahrbuch@hofmannsthal.de

 

Zur aktuellen Ausgabe: Hofmannsthal-Jahrbuch zur Europäischen Moderne 29/2021

Im Auftrag der Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft hg. von Maximilian Bergengruen, Alexander Honold, Gerhard Neumann (†), Ursula Renner, Günter Schnitzler, Gotthart Wunberg (†)

 

Inhalt

Ursula Renner: »Josef Hoffmann zum 15. Dezember 1920« Blätter von Hugo von Hofmannsthal, Richard Beer-Hofmann und Alfred Roller (9–48)

Klaus E. Bohnenkamp: Rudolf Kommer. Kulturvermittler und Theateragent zwischen Europa und Amerika. Mit vier unbekannten Briefen Rudolf Kassners (49–190)

Alexander Honold: Träumereien eines Wachtmeisters. Hofmannsthals »Reitergeschichte« (191–228)

Kevin Kempe: Dasein und Hiersein. Gegenwartsbegriff und Zeitsemantik in Hofmannsthals »Der Dichter und diese Zeit« (229–252)

Heinz Rölleke: »Die Frau ohne Schatten« Zu den Motiven ›Kinderlosigkeit‹ und ›Versteinerung‹ (253–258)

Tillmann Heise: Das ›Erfundene Gespräch‹ als transatlantischer Dialog. Gattungsvariationen und Gedankenexperimente in Hofmannsthals Gesprächsfragment »Brief ans Dial« (1925) (259–280)

Martin Stern: Zur Ambivalenz der zwei Fassungen von Hofmannsthals Trauerspiel »Der Turm« Sozialistische Utopie oder populistische Diktatur? Konzession ans Theater oder tragische Erkenntnis des Geschichtsverlaufs? (281–290)

Hans J. Lind: Robert Walsers Hofmannsthal (291–316)

Achim Aurnhammer: Arthur Schnitzlers Schlüsse (317–334)

Mario Zanucchi: »Als er den Mond vom Himmel geschmettert«. Intertextuelle Apokalyptik in Georg Heyms »Der Krieg« (1911) (335–366)

Csongor Lőrincz: Die Poetik der Höflichkeit. Zu Dezső Kosztolányis Novellenheld Kornél Esti und seinen deutschsprachigen Verwandten (367–388)

Nicolas Pethes: »Experimentelle Völkerpsychologie« Konstruktionen kollektiver Medienwirkungen im frühen Kinodiskurs (389–408)

Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft e.V. Mitteilungen (409–452)

 

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Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Mark-Georg Dehrmann] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu