MA: Masterstudiengang 'Mittelalter und Frühe Neuzeit' an der JMU Würzburg (15.01.2022)

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Der Würzburger Masterstudiengang „Mittelalter und Frühe Neuzeit“ (120 ECTS), der vom gleichnamigen Kolleg angeboten wird, versteht sich als wissenschaftlich orientierte Fachausbildung. Er schafft die Grundlagen für einen weiteren beruflichen Werdegang in der Wissenschaft oder für höher qualifizierte Tätigkeiten im Bereich des außeruniversitären Kulturschaffens und Kulturmanagements.

Der Master umfasst ein breites und vielfältiges Angebot von Lehrveranstaltungen aus 14 verschiedenen Disziplinen (Anglistik, Germanistik, Mittelalterliche Geschichte, Neuere Geschichte, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Philosophie, Romanistik, Ethnologie, Museologie, Klassische Philologie, Rechtsgeschichte, Sinologie, Slavistik), von denen die ersten acht als Schwerpunktfach gewählt werden können. Er vermittelt Fachwissen über mediävistische und frühneuzeitliche Forschungsgebiete sowie Kompetenzen in der historischen Forschung und im aktuellen geisteswissenschaftlichen Methodendiskurs.

Der Studiengang ist konsequent interdisziplinär angelegt und zeichnet sich durch besondere Wahlfreiheiten sowie Forschungs- und Praxisbezug aus. Dies ermöglicht es, das Studium in der ganzen Breite der Mittelalter- und Frühe-Neuzeit-Forschung anzulegen und zugleich individuelle Schwerpunkte zu setzen, um ein spezifisches fachliches Profil zu entwickeln.

Die Konzeption des Masters "Mittelalter und Frühe Neuzeit" beruht auf drei Säulen:

  • Forschungsorientierung: Der Studiengang setzt im "Pflichtbereich" einen Schwerpunkt auf besondere Forschungsnähe. Die in diesem Bereich angebotenen Lehrveranstaltungen nehmen Bezug auf die aktuelle Mittelalter- und Frühneuzeitforschung und greifen grundlegende, aber auch spezialisierte Forschungsthemen auf. Das "Praxismodul" gibt Gelegenheit, Formate der Wissenschaftskommunikation sowie fachnahe Berufsfelder kennenzulernen.
  • Disziplinärer Schwerpunkt: Sinnvolles interdisziplinäres Arbeiten setzt als Ausgangspunkt einen stabilen disziplinären Kern voraus. Daher bildet die (einzel-) fachliche Profilierung die zweite Säule des Studiengangs: Die im vorgängigen Studium erworbenen Fachkompetenzen werden im "Wahlpflichtbereich 1: Schwerpunktfach" über drei Semester ausgebaut und in der Master-Thesis wissenschaftlich vertieft.
  • Interdisziplinarität: Die Bereitschaft zum interdisziplinären Arbeiten gilt gerade für Mediävistik und Frühneuzeitforschung als Grundvoraussetzung. Daher führt der Master 14 Fächer des Kollegs "Mittelalter und Frühe Neuzeit" zusammen, die Module in den Gesamtmodulpool des Studiengangs einspeisen. Im "Wahlpflichtbereich 2" können die Studierenden aus diesem Pool drei Module in einem oder mehreren Fächern auswählen.

Studienbeginn: Sommersemester 2022

Bewerbungsschluss: 15. Januar 2022

Zusätzliche Einblicke in die aktuelle Forschung bietet die vom Kolleg organisierte Ringvorlesung, die sich in jedem Semester einem anderen Thema widmet und verschiedene Forscherinnen und Forscher aus ganz Deutschland einlädt und über ihre aktuelle Arbeit berichten lässt. Einen Überblick über die Vorträge der Ringvorlesung im Wintersemester 2021-22 (Thema: „Judentum. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“) finden Sie hier:

https://www.mfn.uni-wuerzburg.de/ringvorlesung/judentum-1700-jahre-juedisches-leben-in-deutschland/

Auch besteht die Möglichkeit zu Einblicken in die verschiedenen Projekte der Mitglieder des Kollegs. Einen Überblick über die vielfältigen Projekte finden Sie unter folgendem Link: https://www.mfn.uni-wuerzburg.de/forschung/

 

Was wir Ihnen bieten:

Engagierte Dozierende und ein breites Spektrum an Lehrveranstaltungen aus 14 verschiedenen Fachrichtungen.

Große Wahlfreiheiten und die Möglichkeit zur individuellen Gestaltung Ihres Studiums.

Ringvorlesungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten, bei denen renommierte Vortragende Einblick in ihre aktuelle Forschung geben.

Gelegenheiten zu Einblicken in Projekte von Mitgliedern des Kollegs und in die Arbeitsabläufe universitärer Forschung.

Einblicke in spätere Berufsfelder und Orientierung für den weiteren beruflichen Werdegang im Rahmen des Praxismoduls.

 

Was wir von Ihnen erwarten:

Voraussetzung ist der Nachweis eines Bachelor- oder gleichwertigen Studienabschlusses sowie – abhängig vom gewählten Schwerpunkt – mindestens 40 ECTS-Punkte aus den Bereichen Anglistik, Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Philosophie oder Romanistik. Falls Sie ihr Bachelor-Studium noch nicht abgeschlossen haben, können Sie, sofern sie mindestens 120 ECTS nachweisen können, eine vorläufige Zulassung beantragen.

Lateinkenntnisse werden für den Master nachdrücklich empfohlen. Für das Schwerpunktfach Geschichte sind gesicherte Lateinkenntnisse gefordert, für das Schwerpunktfach Anglistik gesicherte Englischkenntnisse, für das Schwerpunktfach Romanistik gesicherte Sprachkenntnisse im Italienischen, Französischen oder Spanischen.

Zum Gelingen des Masterstudiums können insbesondere beitragen: Ihre Bereitschaft, sich mit historischen Zeugnissen, Medien und Sprachen (bzw. Sprachstufen) vom frühen 6. bis ins 18. Jahrhundert vertieft zu beschäftigen; Ihre Offenheit, über die engeren (Teil-)Fachgrenzen hinauszublicken und methodisch wie inhaltlich interdisziplinär zu arbeiten; Ihr Interesse an aktuellen Forschungsfragen und an der wissenschaftlichen Diskussion in einem forschungsorientierten Studiengang; Ihre Fähigkeit zur Selbstorganisation, Ihre Eigenverantwortung in der Studiengestaltung und Ihre Eigenständigkeit in der persönlichen Interessen- und Profilbildung.

 

Neugierig?

Besuchen Sie die Website des Masterstudiengangs

https://www.mfn.uni-wuerzburg.de/masterstudiengang/

 

Einen aktuellen Informationsflyer finden Sie hier.

Oder kontaktieren Sie uns direkt, wir beraten Sie gerne. Wenden Sie sich einfach an Clara Nüßlein (clara.nuesslein@uni-wuerzburg.de) oder an Prof. Dr. Joachim Hamm (joachim.hamm@uni-wuerzburg.de). Wir freuen uns über Ihr Interesse!

 


Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Nils Gelker] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu