JOB: Doktoratsstelle im SNF-Projekt ,FORM. Generic Ambiguity in Narrative Fiction (1800–1930)‘, Universität Zürich (15.08.2021)

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Am Deutschen Seminar der Universität Zürich ist zum 1. November 2021 oder später eine auf 4 Jahre befristete Doktoratsstelle in Neuerer deutscher Literaturwissenschaft zu besetzen. Die Stelle ist Teil des SNF-Forschungsprojekts «FORM. Generic Ambiguity in Narrative Fiction (1800–1930)» – Projektsprachen Deutsch oder Englisch.

Projektbeschreibung

Ambiguität gilt als Erkennungszeichen moderner Erzählliteratur. Das Forschungsprojekt FORM soll zeigen, dass deren offene Formen nicht beliebig sind. Sie ergeben sich aus dem Zusammenspiel von linguistischen, narrativen und ästhetischen Praktiken, die spezifische Formen so genannter generischer Ambiguität erzeugen. Ende des 18. Jahrhunderts verliert die traditionelle Gattungspoetik an Geltung, die der Produktion und Rezeption von Erzählliteratur deren Formen vorgeschrieben hat. Mit Konzepten wie beispielsweise den ‹Naturformen der Dichtung› wird Formlosigkeit nicht mehr als Bruch mit Konventionen oder als Verfehlung bewertet, sondern als komplexitätssteigernde Mischung von Gattungen. Vor diesem Hintergrund verfolgt das Projekt die These, dass Ambiguität in Gattungsfragen primär einer Differenzierung literarischer Ausdrucksmöglichkeiten dient, die sich unterscheiden, analysieren und sogar typologisieren lassen. Das Dissertationsvorhaben soll im Rahmen des Projekts eine narrative Kurzform (Gattung) und ihre Theorie exemplarisch erforschen.

Ihre Aufgaben im Rahmen des Projekts

  • Durchführung des Dissertationsvorhabens,

  • Ausgewählte Vorträge auf Workshops und Tagungen, inkl. Veröffentlichung von Zwischenergebnissen,

  • Teilnahme an den Treffen der Forschungsgruppe,

  • Mitarbeit bei der Organisation von Veranstaltungen und der Redaktion der Publikationen.

Ihr Profil

  • Überdurchschnittlicher Hochschulabschluss in Germanistik mit Schwerpunkt in Neuerer deutscher Literaturwissenschaft,

  • Interesse an Literaturtheorie,

  • Team- und leistungsorientiertes Arbeiten.

Wir bieten Ihnen

  • Attraktive Anstellungsbedingungen,

  • Individuelle Betreuung der Dissertation in einer interdisziplinären, internationalen Forschungsgruppe,

  • Möglichkeit zur akademischen Vernetzung,

  • Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts,

  • Zusätzliche Fördermöglichkeiten durch Graduiertenschule und Graduate Campus.

Arbeitsort

Deutsches Seminar, Universität Zürich

Stellenantritt

Der Stellenantritt erfolgt zum 1. November 2021 oder später.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung in Form eines einzigen PDF-Dokuments bis spätestens 15. August 2021 per E-Mail an: frauke.berndt@ds.uzh.ch.

Ihre Bewerbung sollte folgende Unterlagen enthalten:

  • Tabellarischer Lebenslauf,

  • Motivationsschreiben inkl. einer Referenzperson (1-2 Seiten),

  • Ideenskizze eines Dissertationsprojekts (1 Seite),

  • Kopien aller akademischer Abschlüsse,

  • Arbeitsprobe (z.B. Seminararbeit oder max. 20 Seiten aus der Abschlussarbeit).

Weitere Auskünfte zum Projekt erteilt Prof. Dr. Frauke Berndt.

https://www .ds.uzh.ch/p/berndt

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Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Lukas Büsse] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu