ZS: Zeitschrift für Germanistik, NF 31 (2021); Heft 1

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H. 1/2021 der Zeitschrift für Germanistik ist erschienen
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Zeitschrift für Germanistik

Herausgegeben am Institut für deutsche Literatur/ Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Zeitschrift für Germanistik (ZfGerm) versteht sich als ein Forum der internationalen Germanistik. Von namhaften Vertretern der deutschen Literaturwissenschaft herausgegeben, ist sie redaktionell mit dem Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin verbunden. Die ZfGerm diskutiert Probleme der Geschichte der deutschsprachigen Literatur und der Gegenwartsliteratur, geht neuen Theorieansätzen nach und beteiligt sich aktiv an den Diskussionen um die Perspektiven des Faches. Jede Ausgabe enthält Abhandlungen, Diskussions- und Forschungsbeiträge, ferner Neue Materialien, Miszellen und Dossiers sowie einen sehr ausführlichen Rezensionsteil. Die ZfGerm wird seit 1991 im Internationalen Verlag Peter Lang, Bern, herausgegeben.

Herausgeber(innen)kollegium

Prof. Dr. Claudia Stockinger (Geschäftsführende Herausgeberin, Berlin)
Prof. Dr. Mark-Georg Dehrmann (Berlin)

Prof. Alexander Košenina (Hannover)
Prof. Ulrike Vedder (Berlin)

https://www.projekte.hu-berlin.de/de/zfgerm
 

Schwerpunkt: Unzuverlässiges Erzählen in der Gegenwartsliteratur

Gastherausgeberinnen: Annika Bartsch, Jill Thielsen
 

Annika Bartsch – Funktionen unzuverlässigen Erzählens in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Einleitung

Leonhard Herrmann – Wann ist Erzählen eigentlich zuverlässig? Mimetisch unzuverlässiges Erzählen als graduelles Phänomen und seine Funktion in Romanen der Gegenwart

Verena Russlies – Das unwahrscheinlich (un-)zuverlässige Erzählen in Wolfgang Herrndorfs „Sand

Jill Thielsen – Unsichere Zeichen. Zum Verhältnis von Sprach-, Bild- und Körperzeichen in Clemens Meyers „Als wir träumten“

Andreas Schwengel, Swen Schulte Eickholt – Unzuverlässiges Erzählen in der Heterodiegese in Daniel Kehlmanns historischem Roman „Tyll“

Alexander Kappe – Aufschreiben, Einschreiben, Abschreiben. Zum Verhältnis von Autofiktion und unzuverlässigem Erzählen in Thomas Glavinics „Das bin doch ich“

Janina Jacke – Zur Rolle der Funktion bei der Definition unzuverlässigen Erzählens

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Svetlana Efimova – Das Werk als Entgrenzung: Werkkomplex und Dynamik des Gesamtwerks

Dariya Manova – Ölbrand. Zerstörungsphantasien aus den frühen Tagen der Petroleumindustrie

 

Neue Materialien
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Sebastian Susteck – Studentische Semesterberichte der Studienstiftung des deutschen Volkes als Quelle von Bildungs- und Wissenschaftsgeschichte nach 1945. Eine Skizze

 

Konferenzberichte
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Scheitern in der Gelehrtenkultur in der Frühen Neuzeit (Tagung in Mainz v. 11.–13.3.2020) (Björn Thesing)

Lessing digital? Zur Bilanzierung und konzeptionellen Weiterentwicklung der Lessing-Editorik (Tagung in Wolfenbüttel v. 10.–12.3.2020) (Janina Reibold)

 

Besprechungen
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Nicola Gess: Staunen. Eine Poetik (Frauke Berndt)

Carlo Brune: Literarästhetische Literalität. Literaturvermittlung im Spannungsfeld von Kompetenzorientierung und Bildungsideal (Kaspar H. Spinner)

Frieder von Ammon, Dirk von Petersdorff (Hrsg.): Lyrik/lyrics. Songtexte als Gegenstand der Literaturwissenschaft (Patrick Hohlweck)

Jochen Vogt: Schema und Variation. 13 Versuche zum Kriminalroman (Sandra Beck)

Niklas Holzberg, Horst Brunner (Hrsg.): Hans Sachs. Ein Handbuch (Maria E. Müller)

Nils Gelker, Manuel Zink (Hrsg.): „Meister in der Kunst des Amalgamiren“. Untersuchungen zu August Klingemanns Werk (Margherita Codurelli)

Lore Knapp (Hrsg.): Literarische Netzwerke im 18. Jahrhundert (Oliver Pawlak)

Volker Giel, Norbert Oellers (Hrsg.): Johann Wolfgang Goethe. Briefe: 1791–1793, Bd. 9/I: Texte, Bd. 9/II: Kommentar; Jutta Eckle, Georg Kurscheidt (Hrsg.): Johann Wolfgang Goethe. Briefe: 1794–1795, Bd. 10/I: Texte, Bd. 10/II: Kommentar (Alexander Nebrig)

Claudia Liebrand, Thomas Wortmann (Hrsg.): Zur Wiedervorlage. Eichendorffs Texte und ihre Poetologien (Antonie Magen)

Norbert Otto Eke (Hrsg.): Vormärz-Handbuch (Peter Sprengel)

Holden Kelm (Hrsg.): Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher: Ästhetik (1832/33). Über den Begriff der Kunst (1831–33) (Ernst Müller)

Petra S. McGillen: The Fontane Workshop. Manufacturing Realism in the Industrial Age of Print (Thomas Wortmann)

Bettina Hitzer: Krebs fühlen. Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts (Diego León-Villagrá)

Mareike Schildmann: Poetik der Kindheit. Literatur und Wissen bei Robert Walser (Ruth Signer)

Barbara Wiedemann (Hrsg.): Paul Celan. „etwas ganz und gar Persönliches“. Briefe 1934‒1970 (Roland Berbig)

Peter Braun: Ilse Schneider-Lengyel. Fotografin, Ethnologin, Dichterin (Jörg Döring)

Axel Dielmann, Stefan Schöttler (Hrsg.): Victor Otto Stomps als Schriftsteller. [Gesamt-Ausgabe] (Alexander Košenina)

Woody Allen: Ganz nebenbei. Autobiographie (Reinhard Mehring)

 

Informationen
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Scherer-Preis 2020 verliehen

Eingegangene Literatur

Vorankündigung XXXI (2021), Heft 2: Schwerpunkt: Literatur & Musik

Jahresinhaltsverzeichnis 2020