CFP: Hofmannsthal-Jahrbuch · Zur europäischen Moderne 29/2021 (30.4.2021)

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CFP: Hofmannsthal-Jahrbuch · Zur europäischen Moderne 29/2021

 

Im Auftrag der Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft hg. von Maximilian Bergengruen, Alexander Honold, Gerhard Neumann (†),

Ursula Renner, Günter Schnitzler, Gotthart Wunberg (†)

 

Call for Papers

Die HerausgeberInnen des Hofmannsthal-Jahrbuchs laden interessierte WissenschaftlerInnen ein, Beiträge zu Hofmannsthal und zur europäischen Moderne für den Jahrgang 2021 einzusenden (Einsendeschluss: 30.04.2021).

Das Jahrbuch stellt Hofmannsthals Werk in den Kontext der europäischen Moderne, deren ästhetische und sozialhistorische Dimensionen in ihm interdisziplinär und in den verschiedenen Kunst- und Wissensformen verhandelt werden. Methodische Offenheit und komparatistische Verfahren ermöglichen einen Dialog über Disziplin- und Fächergrenzen hinweg, der sich vor den „ungeheuren Horizonten“ (Hofmannsthal) der Moderne mit den Bedingungen ihrer Möglichkeit auseinandersetzt.

Das thematische Spektrum des Jahrbuchs ist breit: Es umfasst die europäische Literatur und Philosophie, Politik und Psychologie, die bildende Kunst und Architektur ebenso wie Film und Photographie. Mit dem Namen Hofmannsthal ist zudem das intermediale Arbeiten für die Bühne verbunden (Oper, Ballett, Bühnenbild), aber auch theatral unauffälligere Formen wie die Pantomime. Erörtert werden im Jahrbuch zudem Fragen der Medienästhetik, Bildungs- und Wissensgeschichte. Nicht zuletzt ist es der unverzichtbare Publikationsort biographischer und textgenetischer Quellenforschung.

Einen Überblick sämtlicher bisher erschienener Beiträge im Hofmannsthal-Jahrbuch finden Sie auf der Homepage der Hofmannsthal-Gesellschaft: www.hofmannsthal.de.

Beitragsvorschläge für das Hofmannsthal-Jahrbuch 2021 werden bis zum 30.04.2021 an eine/n der HerausgeberInnen direkt oder an die Adresse der Redaktion erbeten:

 

Hofmannsthal-Jahrbuch Redaktion

z. Hd. Prof. Dr. Günter Schnitzler

Deutsches Seminar

Platz der Universität 3

D-79085 Freiburg i.Br.

jahrbuch@hofmannsthal.de

 

 

Zur aktuellen Ausgabe: Hofmannsthal-Jahrbuch · Zur europäischen Moderne 28/2020

 

Im Auftrag der Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft hg. von Maximilian Bergengruen, Alexander Honold, Gerhard Neumann (†), Ursula Renner, Günter Schnitzler, Gotthart Wunberg (†)

 

Inhalt

  • Teodor de Wyzewa: Le Symbolisme de M. Mallarmé. Herausgegeben und übersetzt von Rudolf Brandmeyer und Friedrich Schlegel
  • Emil Saudek, Otokar Brezina und Hugo von Hofmannsthal – Textgeflechte. Mitgeteilt von Lucie Merhautová
  • Arthur Schnitzlers ungarische Interviews. Herausgegeben von Martin Anton Müller, übersetzt von Sándor Tatár
     
  • Klaus E. Bohnenkamp: Rudolf Kassner und Martin Buber. Eine fast vergessene Beziehung
  • Wolfram Malte Fues: Passagen zum Passagen-Werk. Hofmannsthals Zeichendeuter und Priesterzögling
  • Joachim Seng: „das ahnungsvolle Geschäft der Poesie“. Paul Celans Hofmannsthal-Rezeption und das Gedicht À LA POINTE ACÉRÉE
     
  • Jutta Müller-Tamm: Eugen Bleuler besucht Gottfried Keller oder Das Hechtgrau der Maultrommel: Synästhesie im Landvogt von Greifensee
     
  • Matthias Schöning: Der Bäckermeister. Theorie und Praxis der Ehre in Schnitzlers Lieutenant Gustl
     
  • Konstanze Fliedl: Hysterie und Katharsis. Hermann Bahrs Schauspiel Die Andere
     
  • David Brehm / Lotta Ruppenthal: Was nie gedruckt wurde, lesen. Lektüren des „weißen Flecks“ in der Wiener und Prager Zeitungskultur des Ersten Weltkriegs
     
  • Marcel Krings: „Aber nichts von Verantwortung“. Schuld, Gesetz und Literatur in Kafkas Eine kleine Frau
     
  • Volker Mergenthaler: Erich Kästners Spuk in Genf. Zeitungslektüren vor der neunten Völkerbundkonferenz

 

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Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Mark-Georg Dehrmann] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu