ANK: Veranstaltungsreihe „Exotismen in der Kritik“, Online-Auftaktveranstaltung (21.11.2020)

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Die japanisch-deutsche Forschungsgruppe "Kulturkontakte", die dem Ortslektorenprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) verbunden ist, plant in den kommenden Jahren eine kulturwissenschaftlich ausgerichtete Veranstaltungsserie zum Thema “Exotismen in der Kritik”.

Auf der einen Seite gilt der Exotismus als die Ästhetik des Imperialismus. Noch in jüngster Zeit wurde Christian Krachts Roman “Die Toten” mit dem Attribut “Exotik” belegt und so der Kritik preisgegeben. Auf der anderen Seite gilt der Exotismus als Vorläufer der interkulturellen Literatur. Im Anschluss an den französischen Exotisten Viktor Segalen lässt sich zum Beispiel die literarische Auseinandersetzung Max Dauthendeys mit Japan auch positiv würdigen. Walter Benjamin bringt Dauthendeys “Exotik des Jugendstils” die angemessene Wertschätzung entgegen.

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe findet am Samstag, den 21. November 2020, von 18 bis 21 Uhr (Tokyoter Zeit) mit Förderung des DAAD eine ZOOM-Session mit dem Berliner Komponisten Don't DJ / Florian Meyer statt. Sein Album “Authentic Exoticism” (2016) bietet elektronische Musik, die mit Polyrhythmik und der Hybridisierung fremdartiger Klänge überrascht.

Sie sind herzlich eingeladen, an dieser ZOOM-Session teilzunehmen

Bitte fordern Sie die Zugangsdaten ab mit einer Mail an

Thomas Schwarz (Nihon University, Tokyo / Japan)
schwarz_9_17-exotismen@yahoo.com

Die Homepage des Projekts mit weiteren Informationen finden Sie unter:

https://exotismus.wordpress.com/ 

 

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Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Constanze Baum] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu