ZS: Zeitschrift für Germanistik, NF 30 (2020); Heft 3

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Zeitschrift für Germanistik
Herausgegeben am Institut für deutsche Literatur/ Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Zeitschrift für Germanistik (ZfGerm) versteht sich als ein Forum der internationalen Germanistik. Von namhaften Vertretern der deutschen Literaturwissenschaft herausgegeben, ist sie redaktionell mit dem Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin verbunden. Die ZfGerm diskutiert Probleme der Geschichte der deutschsprachigen Literatur und der Gegenwartsliteratur, geht neuen Theorieansätzen nach und beteiligt sich aktiv an den Diskussionen um die Perspektiven des Faches. Jede Ausgabe enthält Abhandlungen, Diskussions- und Forschungsbeiträge, ferner Neue Materialien, Miszellen und Dossiers sowie einen sehr ausführlichen Rezensionsteil. Die ZfGerm wird seit 1991 im Internationalen Verlag Peter Lang, Bern, herausgegeben.

Herausgeberkollegium

Prof. Alexander Košenina (Geschäftsführender Herausgeber, Hannover)
Prof. Dr. Mark-Georg Dehrmann (Berlin)
Prof. Dr. Claudia Stockinger (Berlin)
Prof. Ulrike Vedder (Berlin)

<https://www.projekte.hu-berlin.de/de/zfgerm>

 

Schwerpunkt: Große Formen. Ästhetik und Epistemologie des extensiven Schreibens
 

Svetlana Efimova, Mark-Georg Dehrmann Große Formen. Ästhetik und Epistemologie des extensiven Schreibens. Vorwort

Mark-Georg Dehrmann – Episode und Totalität. Zur Poetik des modernen Epos nach 1800, am Beispiel von Friedrich Schlegel

Svetlana Efimova – Die Vermessung des Schreibens. Navid Kermanis „Dein Name“ als Poetologie der Großform

Nicola Glaubitz – Zeit, Affekt und lange Form: David Foster Wallace und Karl Ove Knausgård

Maximilian Mengeringhaus – Die These vom langen Gedicht. Walter Höllerer und das deutschsprachige Langgedicht

Mona Körte – Widerstand gegen die große Form. Patrick Modianos Romane in Untergröße

Bernhard Metz – Zur (Un-)Edierbarkeit großer Formen. Über unmögliche Editionsprojekte

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Uwe Meves

„Wann und wo ist das ungeheuerliche wort Germanistik aufgekommen?“

Carl Philipp Roth

„Er hätte am liebsten ununterbrochen gespielt“. Schach in Elias Canettis Roman „Die Blendung“

 

Miszelle
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Wolfgang Hottner: Einander-Schreiben verfilmen. „Die Geträumten“ – Überlegungen zu Ruth Beckermanns Verfilmung des Briefwechsels von Ingeborg Bachmann und Paul Celan

 

Konferenzberichte
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Die Geschichtlichkeit des Briefs. Kontinuität und Wandel einer Kommunikationsform (Tagung in Marburg v. 27.–28.2.2020) (Sophia Victoria Krebs)

Werk und Beiwerk. Zur Edition von Paratexten (Tagung in Marbach a. N. v. 12.–15.2.2020) (Andreas Dittrich, Mike Rottmann)

Das Regiebuch. Zur Lesbarkeit theatraler Produktionsprozesse in Geschichte und Gegenwart (Tagung in Hamburg v. 20.–22.2.2020) (Tobias Funke)

An den Schnittstellen von Fakt und Fiktion. Formen und Funktionen dokufiktionalen Erzählens in der Gegenwart (Tagung in Erlangen v. 7.–9.11.2019) (Andreas Lugauer)

Anlass – Auftrag – Adressat. Gelegenheitslyrik in der Moderne (Tagung in Bonn v. 5.–7.3.2020) (Julius Thelen)

 

 

Besprechungen
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Lutz Dannenberg, Annette Gilbert, Carlos Spoerhase (Hrsg.): Das Werk. Zum Verschwinden und Fortwirken eines Grundbegriffs (Julia Nantke)

Norbert Otto Eke, Stefan Elit (Hrsg.): Grundthemen der Literaturwissenschaft: Literarische Institutionen (Elisabeth Grabenweger)

Hildegard Keller, Christof Burkard: Frisch auf den Tisch. Weltliteratur in Leckerbissen (Jörn Münkner)

Falko Schmieder, Georg Toepfer (Hrsg.): Wörter aus der Fremde. Begriffsgeschichte als Übersetzungsgeschichte (Özkan Ezli)

Harun Maye: Blättern/Zapping. Studien zur Kulturtechnik der Stellenlektüre seit dem 18. Jahrhundert (Elias Kreuzmair)

Dieter Jähnig: Dichtung und Geschichte. Beiträge Hölderlins zur Geschichtsphilosophie und zur Philosophie der Künste (Moritz Strohschneider)

Jörn Etzold: Gegend am Aetna. Hölderlins Theater der Zukunft (Johannes Schmidt)

Jutta Heinz: Clemens Brentanos dramatisches Frühwerk. Eine produktionsästhetische Studie (Stefan Scherer)

Christian Meierhofer: Formen der Evidenz. Populäre Wissenschaftsprosa zwischen Liebig und Haeckel (Dariya Manova)

Moritz Baßler, Hubert Winkels (Hrsg.): Raabe und heute. Wie Wissenschaft und Literatur Wilhelm Raabe neu entdecken (Madleen Podwski)

Eric Downing: The Chain of Things. Divinatory Magic and the Practice of Reading in German Literature and Thought (Johannes Hees)

Anne Petersen (Hrsg.): Theodor Storm ‒ George Westermann. Briefwechsel. Kritische Ausgabe (Roland Berbig)

Fabian Lampart, Dieter Martin, Christoph Schmitt-Maaß: Der Zweite Dreißigjährige Krieg. Deutungskämpfe in der Literatur der Moderne (Mike Rottmann)

Paul Michael Lützeler (Hrsg.): Hermann Broch und Frank Thiess. Briefwechsel 1929 bis 1938–1948 bis 1951 (Torsten Voß)

Uwe Lehmann-Brauns: Benns letzte Lieben. Mit Originalbriefen von Gottfried Benn (Jörn Münkner)

Martin Kölbel (Hrsg.): Zwischen den Kriegen. Blätter gegen die Zeit. Eine Zeitschrift von Werner Riegel und Peter Rühmkorf (Roland Berbig)

Mareike Gronich: Das politische Erzählen. Zur Funktion narrativer Strukturen in Wolfgang Koeppens „Das Treibhaus“ und Uwe Johnsons „Das dritte Buch über Achim“ (Philipp Steiner)

Bernd Auerochs, Friederike Felicitas Günther, Markus May (Hrsg.): Celan-Perspektiven 2019 (Chiara Caradonna)

Florian Welling: „Vom Anblick der Amseln.“ Paul Celans Kafka-Rezeption (Sven Lüder)

Mandy Dröscher-Teille: Autorinnen der Negativität. Essayistische Poetik der Schmerzen bei Ingeborg Bachmann – Marlene Streeruwitz – Elfriede Jelinek (Jessica Ortner)

 

Informationen
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Eingegangene Literatur

Vorankündigung XXXI (2021), Heft 1: Schwerpunkt: Unzuverlässiges Erzählen in der Gegenwartsliteratur

Jahresinhaltsverzeichnis 2020


Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Nils Gelker] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu