MA: Trinationaler Masterstudiengang „Literatur-, Kultur- und Sprachgeschichte des deutschsprachigen Raums“ (LKSdR), Universität des Saarlandes (20.08.2020)

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Germanistik gleichzeitig in drei Ländern studieren und auch im Alltag interkulturelle Kompetenz entwickeln: Diese Chance bietet das trinationale Masterprogramm „Literatur-, Kultur- und Sprachgeschichte des deutschsprachigen Raums“.

 

Die Universität des Saarlandes organisiert den Studiengang gemeinsam mit der Université du Luxembourg und der Université de Lorraine (Metz). Die räumliche Nähe der Hochschulen im historisch eng verbundenen Dreiländereck Luxemburg – Deutschland – Frankreich macht ein internationales Studium in der Regelstudienzeit von vier Semestern möglich. In der aktuellen Situation stellen die Vertreter aller drei Universitäten der interkulturellen Studienerfahrung ein digitales Pendant zur Seite.

 

Mit diesem Masterprogramm führen die Germanistik-Fachbereiche der beteiligten Universitäten unterschiedliche nationale Studien- und Wissenschaftskulturen zusammen, vermitteln kulturell unterschiedliche Zugänge zur Literatur und setzen so interkulturelles Lernen in die Tat um. Dadurch qualifizieren sich die Studierenden für den Berufsmarkt dreier Länder.

 

Das Lehrprogramm behandelt die deutsche Sprache und Literatur von den Anfängen bis zur Gegenwart. Dabei ist den Studierenden selbst die Wahl zwischen forschungs- und anwendungsorientierten Schwerpunkten überlassen. In Methodenseminaren, beispielsweise zur Redaktions- oder Archivarbeit, werden Eindrücke von unterschiedlichen Berufsfeldern und bereits erste Kontakte in die Berufswelt vermittelt.

 

Die Kurse finden in der Regel auf Deutsch statt, in Metz werden aber auch einzelne Lehrveranstaltungen in französischer Sprache gehalten. Wer sich für den Schwerpunkt „Übersetzung“ entscheidet, muss zudem fortgeschrittene Französischkenntnisse mitbringen.

Am Ende winkt ein trinationales Abschlussdiplom. Wer mindestens ein Viertel der Leistungspunkte an einem Studienstandort erwirbt, erfüllt die Voraussetzung für den erfolgreichen trinationalen Masterabschluss.

 

Förderung:

Der Studiengang wird von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) gefördert, so dass die Studierenden eine finanzielle Unterstützung (Mobilitätsbeihilfe) erhalten können: im vollen Umfang, wer in Saarbrücken und in Metz für den Studiengang angenommen wurde, im halben Umfang, wenn das Drittland Luxemburg die Heimatuniversität ist.

 

Voraussetzung und Bewerbung:

Der trinationale Master ist ein Vollzeitstudiengang. Für die Bewerbung ist ein Bachelor-Abschluss oder die französische Licence in den Kultur-, Geistes-, Sprach- oder Literaturwissenschaften Voraussetzung. Die Bewerbung an der Universität des Saarlandes erfolgt online über ein Internet-Portal:

https://www.uni-saarland.de/studium/angebot/master/deutschsprachiger-raum.html

 

Bewerbungsschluss ist aufgrund der Covid-19 Situation der 20. August 2020

Sind die Aufnahmebedingungen erfüllt, erfolgt die Einladung zu einem persönlichen virtuellen Gespräch. Die Plätze werden nach den Gesprächen vergeben.

Weil das akademische Jahr sowohl in Frankreich als auch in Luxemburg bereits im September beginnt, ermutigen wir alle Interessierten sich dennoch frühzeitig zu bewerben.

 

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen zusätzlich per email an folgende Adresse:

b.braun(at)mx.uni-saarland.de

 

PhD-Track:

Eine forschungsbezogene Variante des Masterstudiengangs wird im Rahmen eines PhD-Track-Programms angeboten. Studierenden, die sich für dieses Programm entscheiden, steht nach erfolgreichem Masterabschluss eine strukturierte Promotion offen. Das Programm mit dem Titel „Interkulturalität in Literaturen, Medien und Organisationen“ verknüpft somit das zweijährige Masterstudium direkt mit einer dreijährigen Promotionsphase. Auch das PhD-Track-Programm wird von der Deutsch-Französischen Hochschule finanziell gefördert. Interessierte werden gebeten, neben der normalen Bewerbung (s.o.) zusätzlich in ihrem Motivationsschreiben auf 1-2 Seiten ihre wissenschaftlichen Interessen, aus denen sich später ein Promotionsvorhaben entwickeln könnte, darzustellen.

 

Weitere Infos zum Masterstudiengang finden Sie unter:

http://www.uni-gr.eu/de/studieren/grenzueberschreitende-studiengaenge/trinationaler-germanistik-master

 

https://www.uni-saarland.de/studium/angebot/master/deutschsprachiger-raum.html

 

oder auf der Webseite der Frankophonen Germanistik:

https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/weiershausen/trinationaler-master-lksdr/

 

 

 

Für persönliche Auskünfte und Rückfragen stehen die Programmverantwortliche Prof. Dr. Romana Weiershausen (romana.weiershausen(at)uni-saarland.de) und der Stellvertreter Dr. Daniel Kazmaier (daniel.kazmaier(at)uni-saarland.de) jederzeit zur Verfügung.

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Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Lukas Büsse] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu

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