STIP: 2 einmonatige Stipendien für Verlagsarchivforschung, DLA Marbach (31.05.2020)

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Das Deutsche Literaturarchiv Marbach schreibt aus Fördermitteln des Auswärtigen Amtes

zwei einmonatige Stipendien für Verlagsarchivforschung aus.

Gemeinsam mit der Staatsbibliothek zu Berlin und internationalen Partnern hat das DLA Marbach eine Forschungsinitiative initiiert, die empirische Leseforschung, gegenwärtige Verlagspraxis und historische Verlagsarchivforschung in Dialog setzt. Im Projekt „Global agierende Verlage als Literaturvermittler: von Cotta bis in die Gegenwart des Open Access“ werden Verlagsarchive weltweit stärker zusammengeführt und digital in ihrem Verweisungszusammenhang sichtbar gemacht. Das Projekt soll kulturpolitisch für Verlage weltweit nutzbar sein, diese in ihrer Arbeit begleiten und ihnen als Kommunikationsplattform für aktuelle Fragen dienen, die sie gegenwärtig angesichts der neuen digitalen Herausforderungen global beschäftigen – und mit denen sich, in veränderten historischen Konstellationen, auch schon Verlage wie Cotta im 19. Jahrhundert auseinandersetzen mussten.   

Mit den zahlreichen Verlagsarchiven (neben Cotta: Aufbau, Exilverlage, S. Fischer, Suhrkamp, Insel, DVA, Luchterhand, Piper u.a.) verfügen das DLA Marbach und die Staatsbibliothek zu Berlin über ein großes Spektrum an mehrsprachigen, internationalen Beständen, die in besonderer Weise auf globale literarische Zusammenhänge ver- und über einzelne Landes- und Sprachgrenzen hinausweisen. Sie ermöglichen einen historischen Blick auf die deutschsprachige Verlagslandschaft in ihren globalen Zusammenhängen, der bis an die unmittelbare Gegenwart heranreicht.

Ausgeschrieben werden international zwei Stipendien für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich aus historischer, literaturwissenschaftlicher oder kulturpolitischer Perspektive mit Verlagen in einem internationalen Kontext befassen und deren Forschungsprojekte von einem Aufenthalt in einem Verlagsarchiv weltweit abhängig sind. Möglich ist auch ein Erschließungsprojekt verlegerisch bedeutsamer Materialien in einer relevanten Institution. 

Das Stipendium richtet sich an (Post-)Doktorandinnen und (Post-)Doktoranden, deren Vorhaben sich durch überzeugende Argumentation, Forschungsrelevanz und einen klaren Bestandsbezug auf Verlagsarchive auszeichnet. Die Vergabe der Stipendien erfolgt durch einen internationalen Projektbeirat. Ermöglicht werden Archivaufenthalte weltweit.

Die Stipendien sind mit einer Aufenthaltspauschale von 1.000,- Euro sowie einer Übernahme der Reisekosten bis zu einem Betrag von maximal 750.- Euro dotiert.  

Bewerbungen mit

  • Anschreiben,
  • Lebenslauf und akademischen Zeugnissen,
  • Projektdarstellung auf maximal drei Seiten und
  • einem Arbeitsplan für die Zeit des Forschungsaufenthalts (Liste der in Frage kommenden Bestände)

sind bis zum 31. Mai 2020  per E-Mail einzureichen an:

stipendien@dla-marbach.de.

Wirksam werden die für die Marbach-Stipendien geltenden Bedingungen. Ein Rechtsanspruch auf ein Stipendium besteht nicht. Das Stipendium ist im Jahr 2020 anzutreten.

 

Kontakt / Rückfragen:

stipendien@dla-marbach.de

http://www.dla-marbach.de/forschung/das-marbacher-stipendienprogramm/aktuelle-stipendienausschreibungen/

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Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Constanze Baum] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu

 

 

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