ZS: Zeitschrift für Germanistik, NF 30 (2020); Heft 1

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Subject: ZS: Zeitschrift für Germanistik, NF 30 (2020); Heft 1
by Hannah Markus
 
Zeitschrift für Germanistik
 
Herausgegeben am Institut für deutsche Literatur/ Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin
 

Die Zeitschrift für Germanistik (ZfGerm) versteht sich als ein Forum der internationalen Germanistik. Von namhaften Vertretern der deutschen Literaturwissenschaft herausgegeben, ist sie redaktionell mit dem Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin verbunden. Die ZfGerm diskutiert Probleme der Geschichte der deutschsprachigen Literatur und der Gegenwartsliteratur, geht neuen Theorieansätzen nach und beteiligt sich aktiv an den Diskussionen um die Perspektiven des Faches. Jede Ausgabe enthält Abhandlungen, Diskussions- und Forschungsbeiträge, ferner Neue Materialien, Miszellen und Dossiers sowie einen sehr ausführlichen Rezensionsteil. Die ZfGerm wird seit 1991 im Internationalen Verlag Peter Lang, Bern, herausgegeben.

 

Herausgeberkollegium
 
Prof. Dr. Mark-Georg Dehrmann (Geschäftsführender Herausgeber, Berlin)
Prof. Alexander Košenina (Hannover)
Prof. Dr. Claudia Stockinger (Berlin)
Prof. Ulrike Vedder (Berlin)

<https://www.projekte.hu-berlin.de/de/zfgerm>

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

Schwerpunkt: Das moderne Haus. Bau- und Wohnformen in der (Sach-)Literatur

 

Ulrike Vedder, Christiane Holm – Das moderne Haus: Bau- und Wohnformen in der (Sach-)Literatur. Zur Einführung

 

Detlev Schöttker – Sprachökonomie und Designökonomie. Die rhetorische Tradition der Architekturmoderne in Wien

 

Charlotte Kurbjuhn – Hinter Glas: Imaginationen des modernen Hauses in utopischen Romanen Paul Scheerbarts und frühen Architekturentwürfen Bruno Tauts

 

Hans-Georg von Arburg – Die Siedlung: Wohnen im Rückzugsgebiet des modernen Hauses

 

Matthias Noell – „This then is a possible house / This then is a possible Novel. Das Architekturbuch zwischen Entwurf und Aneignung

 

Sabine Kalff – Zurück in den Keller. Das Berliner Mietshaus im Bombenkrieg

 

Stephan Pabst – Ost-Moderne Halle-Neustadt? Über einen Beitrag der Architekturgeschichte zur Literaturgeschichte der DDR

 

Annina Klappert – Story-Stories der Gegenwart und Glenn Pattersons Roman „Number 5“

 

Thomas Wegmann – Was du nicht siehst. Über die imaginäre und zumeist heimliche Aneignung von Wohnräumen anderer

 

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Neue Materialien / Quellenfunde

 

Alexander Košenina – Ein „Familiengemälde“ Ifflands dient Goethe als Vorlage für seine Ferdinand-Novelle in den „Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten“

 

Jeffrey L. High, Lisa Beesley – Wielands „Novelle ohne Titel“ geht auf Mereau-Brentanos Übersetzungen von María de Zayas’ „Spanische Novellen“ zurück

 

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Konferenzberichte

 

Johann Michael Moscheroschs Textwelten. Interdisziplinäre und internationale Konferenz anlässlich seines 350. Todestages (Konferenz in Willstätt v. 3.–5.4.2019) (Sofia Derer)

 

„Die deutsche Freiheit erdolcht!“. Tagung zu Leben, Werk und Tod August von Kotzebues anlässlich seiner Ermordung vor 200 Jahren, Mannheim (Tagung in Mannheim v. 21.–23.3.2019) (Katja Holweck)

 

„Ach, die Wahrheit“. Theodor Fontane und das Erbe der Aufklärung. Symposium zum 200. Geburtstag des Dichters (Symposion in Leipzig v. 12.–13.4.2019) (Baptiste Baumann)

 

Sich einrichten: Zur Poetik und Semiotik des Wohnens seit 1850 (Tagung in Lausanne v. 11.–13.4.2019) (Cindy Heine)

 

Welt Wollen. Gottfried Kellers Moderne (18191890) (Internationaler Kongress in Zürich v. 23.–25.5.2019) (Johannes Hees)

 

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Besprechungen

 

Michael Auer, Claude Haas (Hrsg.): Kriegstheater. Darstellungen von Krieg, Kampf und Schlacht in Drama und Theater seit der Antike; Edith Zehm (Hrsg.): Johann Conrad Wagner: „Meine Erfahrungen in dem gegenwärtigen Kriege“. Tagebuch des Feldzugs mit Herzog Carl August in Weimar (Johannes Birgfeld)

 

Nicola Kaminski, Robert Schütze (Hrsg.): Gryphius-Handbuch (Dirk Werle)

 

Nicolas Detering: Krise und Kontinent. Die Entstehung der deutschen Europa-Literatur in der Frühen Neuzeit (Michael Beck)

 

Stephanie Arend: Glückseligkeit. Geschichte einer Faszination der Aufklärung (Jeffrey L. High, Luke Beller)

 

Joel Lande: Persistence of Folly. On the Origins of German Dramatic Literature (Roman Widder)

 

Friedrich Vollhardt: Gotthold Ephraim Lessing. Epoche und Werk (Kai Bremer)

 

Helmut Koopmann: Schiller und die Folgen (Olga Katharina Schwarz)

 

Kaltërina Latifi (Hrsg.): August Wilhelm Schlegel. Hamlet-Manuskript. Kritische Ausgabe (Kai Kauffmann)

 

Ingrid Pepperle u. a. (Hrsg.): Georg Herwegh. Werke und Briefe. Kritische und kommentierte Gesamtausgabe (Olaf Briese)

 

Philipp Böttcher: Gustav Freytag – Konstellationen des Realismus (Erhart Schütz)

 

Alexander Honold: Die Tugenden und die Laster. Gottfried Kellers „Die Leute von Seldwyla“ (Philipp Hubmann)

 

Norbert Otto: Julian Schmidt – Eine Spurensuche (Philipp Böttcher)

 

Paul Kahl (Hrsg.): Das Goethe-Nationalmuseum in Weimar. Bd. 2: Goethehaus und Goethe-Museum im 20. Jahrhundert. Dokumente (Holger Dainat, Arin Haideri)

 

Thomas Assinger, Elisabeth Grabenweger, Annegret Pelz (Hrsg.): Die Antrittsvorlesung. Wiener Universitätsreden der Philosophischen Fakultät (Ralf Klausnitzer)

 

Nicole Mattern, Stefan Neuhaus (Hrsg.): Buddenbrooks-Handbuch (Daniel Zimmer)

 

Clemens Özelt: Literatur im Jahrhundert der Physik. Geschichte und Funktion interaktiver Gattungen 1900–1975 (Reto Rössler)

 

Johannes Waßmer: Die neuen Zeiten im Westen und das ästhetische Niemandsland. Phänomenologie der Beschleunigung und Metaphysik der Geschichte in den Westfront-Romanen des Ersten Weltkriegs (Manuel Köppen)

 

Herbert Kopp-Oberstebrink, Hannah Markus, Martin Treml, Sigrid Weigel (Hrsg.): Gershom Scholem. Poetica. Schriften zur Literatur, Übersetzungen, Gedichte (Cord-Friedrich Berghahn)

 

Rainer Barbey, Thomas Petraschka (Hrsg.): Ernst Jünger. Gespräche im Weltstaat. Interviews und Dialoge 1929–1997;
Anja Keith, Detlev Schöttker
(Hrsg.): Ernst Jünger / Joseph Wulf. Der Briefwechsel 1962–1974 (Reinhard Mehring)

 

Michael Woll: Hofmannsthals „Der Schwierige“ und seine Interpreten (Leonard Pinke)

 

Thomas Ehrsam (Hrsg.): Friedo Lampe. Briefe und Zeugnisse (Till Greite)

 

Erhard Schütz: Mediendiktatur Nationalsozialismus (Helmuth Kiesel)

 

Jörg Döring: Peter Handke beschimpft die Gruppe 47 (Mladen Gladic)

 

Susanne Lüdemann, Kristian Wachinger (Hrsg.): Elias Canetti. Prozesse. Über Franz Kafka (Alexander Košenina)

 

Isabelle Lehn, Sascha Macht, Katja Stopka: Schreiben lernen im Sozialismus. Das Institut für Literatur „Johannes R. Becher“ (Thomas Möbius)

 

Michael Ostheimer: Leseland. Chronotopographie der DDR- und Post-DDR-Literatur (Nico Schmidtner, Friederike Schruhl)

 

Karl S. Guthke: Von Heidelberg nach Harvard. Erinnerungen eines Literaturwissenschaftlers an die Goldenen Jahre der Migration nach Nordamerika (Susanna Froböse)

 

Frank Zipfel (Hrsg.): Fremde Ähnlichkeiten. Die ‚Große Wanderung‘ als Herausforderung der Komparatistik (Özkan Ezli)

 

Susanne Düwell, Andrea Bartl, Christof Hamann, Oliver Ruf (Hrsg.): Handbuch Kriminalliteratur. Theorie – Geschichte – Medien (Sarah Seidel)

 

Lena Abraham, Kira Jürjens, Edith Anna Kurz, Elias Zimmermann (Hrsg.): Fenster – Korridor – Treppe. Architektonische Wahrnehmungsdispositive in der Literatur und in den Künsten (Susanne Hauser)

 

 

Heft 2/2020 bringt u. a. folgende Beiträge:

 

Claudia Stockinger (Berlin) – Provinz erzählen. Zur Einleitung

 

Philipp Böttcher (Berlin) – Fürstenfelde erzählt. Dörflichkeit und narrative Verfahren in Saša Stanišićs „Vor dem Fest“

 

Marc Weiland (Weimar) – Böse Bücher aus der Provinz? Der Anti-Heimatroman und das aktuelle Erzählen über Land

 

Solvejg Nitzke (Dresden) – Genealogie und Arbeit: Ökologisches Erzählen bei Franz Michael Felder und Ludwig Anzengruber

 

Peter Braun, Caroline Rosenthal (Jena) Landmarken: Das Konzept des Bioregionalismus bei Gary Snyder und Helmut Salzinger

 

Felix Knode (Göttingen) – Poesie demokratischen Widerstands. Das Wendland in Walter Moosmanns „Lied vom Lebensvogel“

 

Christian Hißnauer (Berlin) – „Unser Dorf hat Wochenende“. Die mediale Aufwertung der Provinz und des Dörflichen im Fernsehdokumentarismus der Dritten Programme

 

Thomas Klein (Berlin) – Doku-Kunst als narrative Form für Gestaltungsprozesse im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern

 

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Ingo Müller (Freiburg) – „Das Flackern der Zeichen: Identität und Alterität in Heines „Belsatzar-Romanze“

 

Dossier

Dirk Sangmeister (Erfurt) – Der vergessene ‚Erfinder‘ des Bildungsromans. Zum 250. Geburtstag des Philologen Karl Morgensterns (1770–1852)

 

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Konferenzberichte, Besprechungen und Informationen

 

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Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Mark-Georg Dehrmann] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu