ZS: Zeitschrift für interkulturelle Germanistik (ZiG), 10 (2019), H. 2

Dieter Heimböckel's picture

Zeitschrift für interkulturelle Germanistik (ZiG)

Hg. von Wilhelm Amann, Till Dembeck, Dieter Heimböckel, Gesine Lenore Schiewer, Georg Mein und Heinz Sieburg, Bielefeld: transcript

 

Profil der Zeitschrift

Die „Zeitschrift für interkulturelle Germanistik“ (ZiG) trägt dem Umstand Rechnung, dass sich in der nationalen und internationalen Germanistik die Kategorie der Interkulturalität als eine leitende und innovative Forschungskategorie etabliert hat. Sie möchte daher den breiten und weit verzweigten Forschungsaktivitäten zu diesem Thema ein wissenschaftliches Forum bieten, das aktuelle Fragestellungen im Bereich der germanistischen Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaft aufgreift und auf diese Weise auch die Einheit der Germanistik abbildet.

Darüber hinaus soll die Zeitschrift einen Beitrag dazu leisten, die unterschiedlichen Tendenzen und Trends der Interkulturalitätsforschung zu bündeln und ihre theoretischen Voraussetzungen weiter zu vertiefen. Insofern das Forschungsparadigma der Interkulturalität prinzipiell nicht mehr einzelfachlich gedacht werden kann, versteht sich die Zeitschrift bewusst als ein interdisziplinär und komparatistisch offenes Organ, das sich im internationalen Wissenschaftskontext verortet sieht.

Erscheinungsweise

Die „Zeitschrift für interkulturelle Germanistik“ ist ein „Peer-Reviewed Journal“. Sie erscheint zweimal jährlich und enthält neben Abhandlungen, Diskussions- und Forschungsbeiträgen (in deutscher oder englischer Sprache) einen Rezensionsteil zu aktuellen Beiträgen aus dem Bereich der Interkulturalitätsforschung.

Beiträgerinnen und Beiträger senden ihre Manuskripte mit Abstract sowie Key Words in elektronischer Form als Word- oder RTF-Datei an contact@zig-online.de. Hinweise zur Einrichtung der Beiträge sind unter wwwde.uni.lu/forschung/fhse/dhum/german_studies zu finden.

 

Inhaltsverzeichnis 10 (2019), Heft 2

Wilhelm Amann/Till Dembeck/Dieter Heimböckel/Georg Mein/Gesine Lenore Schiewer/Heinz Sieburg: Editorial (S. 7)

Schwerpunktthema: Poetiken des Übergangs:

Iulia-Karin Patrut: Poetiken des Übergangs. Interkulturelle Literatur als poetische Gesellschaftskritik (S. 11-21)

Dieter Heimböckel: Krisenrhetorik und Legitimationsritual. Einsprüche gegen Deutungsmonopole (nicht nur) in der Germanistik (S. 23-38)

Heinz Sieburg: Zwischen Leben und Tod. Jenseitsvorstellungen und Diesseitskonzepte als Poetik des Übergangs in der deutschen Literatur des Mittelalters (S. 39-52)

Caroline Mannweiler: Revolution und Kanon – am Beispiel von Mazzinis Goethe-Rezeption (S. 53-65)

Iulia-Karin Patrut: Vom Übergang als Schutz gegen den Übergriff. Überlegungen zu Wilhelm Raabes Prinzessin Fisch (S. 67-79)

Swati Acharya: „Ihr müsst mit uns rechnen, mit unserer Andersartigkeit“. Transintegrative Entgegenfahrten im Werk Irena Brežnás (S. 81-88)

Dina Aboul Fotouh Hussein Salama:  Flucht und Exil. Die Quantentheorie und die Poetisierung transgenerationaler Gedankenwelten in Ulrike Draesners Sieben Sprünge vom Rand der Welt (S. 89-104)

Miriam Llamas Ubieto: Der Übergang als Reibung und Unbestimmtheit. ›Kulturinteraktion‹ als produktives Modell für die interkulturelle Literaturwissenschaft (S. 105-113)

Aglaia Blioumi: Literarisierter Migrationsbegriff und Balkanmimikry als europäische Herausforderung für die Komparatistik (S. 115-127)

Adriana Haro-Luviano de Rall/Dietrich Rall: Migrierende Menschen – aktuelle Märchen. Die Rolle mündlicher Traditionen aus Afrika bei der Integration in Deutschland (S. 129-138)

Aus Literatur und Theorie:

Helmut Schäfer: Das Prinzip des Reisens ist auch das Prinzip des Fragens. Botschafter der Sphinx (S. 141-147)

Natalie Bloch/Dieter Heimböckel: Theater – zum Staunen (S. 149-150)

Forum:

Isabelle Leitloff/René Perfölz/Fabian Wilhelmi: Interkulturelle Germanistik reloaded – Pilotprojekt für NachwuchswissenschaftlerInnen. Bericht zum 1. Forum junger WissenschaftlerInnen der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik (GiG) vom 10. bis 11. April 2019 an der Universität Zadar (Kroatien) (S. 153-159)

Tobias Akira Schickhaus: Bericht zum Workshop Asien-Pazifik. Translokale Verbindungen und imaginäre Besetzungen (1. Juni 2019) an der University of Tokyo, Komaba (S. 161-163)

Rezensionen:

Sandra Annika Meyer: Grenzenlose Mutterliebe? Die Mutter als Alteritätsfigur in ausgewählten transkulturellen Familiennarrativen der Gegenwartsliteratur. Aglaja Veteranyi – Zsuzsa Bánk – SAID von CHRISTIAN PALM (S. 167-171)

Gesellschaft für interkulturelle Germanistik:

GiG-Preise 2018 (S. 175)

Doris Bachmann-Medick: Dankesrede. Verleihung des Preises der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik für erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 2018 auf der Jahrestagung der GIG in Germersheim am 26. September 2019 (S. 177-181)


Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Nils Gelker] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu