ZS: Scientia Poetica 22 (2018)

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Scientia Poetica
Jahrbuch für Geschichte der Literatur und Wissenschaften

Hrsg. v. Andrea Albrecht, Lutz Danneberg, Gerhard Regn, Wilhelm Schmidt-Biggemann, Friedrich Vollhardt (bis 2012 Horst Thomé†; bis 2016 Andreas Kablitz)

 

Inhaltsverzeichnis, Band 22 (2018)

Abhandlungen

Ursula Peters  
Die Rückkehr der ›Gesellschaft‹ in die Kulturwissenschaft.
Zur gesellschaftsgeschichtlichen Neuorientierung der Mittelalterphilologie  ––  1

Olav Krämer  
Kasuale Lehrgedichte im Kontext der aufklärerischen Gelehrtenrepublik
Johann Christoph Gottsched und Abraham Gotthelf Kästner  ––  53

Johannes Endres 
Totemismus und Gesellschaft
Eisenstein über Disney  ––  83

Justyna Fruzińska 
»Within the four walls of my pain«
The experience of illness in the poetry of Aleksander Wat and Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki  ––  111

Florian Sebastian Scherübel  
Versäumte Möglichkeiten
Umberto Ecos Textpragmatismus und die nicht aufgearbeiteten Probleme der Possible Worlds-Theorie der Literatur  ––  128

Fabienne Kilchör, Jörg Lehmann, Katja Liebal und Oliver Lubrich  
Diesseits von Eden
Paratexte und Bilder in der Primatographie  ––  151

Stefan Descher und Thomas Petraschka  
Die Explizierung des Impliziten
Zu einem Grundlagenproblem der Untersuchung literaturwissenschaftlicher Interpretationspraktiken am Beispiel von Droste-Hülshoffs »Der Knabe im Moor«  ––  180

 

Forschungsdiskussion

Sylvia Brockstieger und Dirk Werle  
Erzählen zwischen Realität und Fiktion
Der Dreißigjährige Krieg in epischen Versdichtungen und erzählender Prosa des 17. Jahrhunderts   ––  209

Dirk Werle und Katharina Worms
Jacob Baldes Batrachomyomachia Homeri Tuba Romana cantata (1637) und der Dreißigjährige Krieg  ––  214

Astrid Dröse  
Poetik des Realen
Die Eroberung Magdeburgs (1631) in der zeitgenössischen Rezeption (Theatrum Europaeum, Bogislaw von Chemnitz, Georg Greflinger)  ––  229

Florian Schaffenrath 
Neulateinische Epik zum Dreißigjährigen Krieg, oder: Wer ist der Feind?  ––  245

Nicolas Detering
Ereignishaftigkeit und Narrativität in der deutschen Publizistik des Dreißigjährigen Kriegs  ––  257

Sylvia Brockstieger 
Poetik des Krieges
Johann Michael Moscheroschs Gesichte Philanders von Sittewalt  ––  270

Joana van de Löcht
Schlacht und Struktur
Von der Bedeutung der Realhistorie als Erzählelement in den simplizianischen Schriften  ––  286

 

Rezensionen

Joseph S. Freedman  
Hanspeter Marti, Reimund B. Sdzuj und Robert Seidel: Rhetorik, Poetik und Ästhetik im Bildungssystem des Alten Reiches. Wissenschaftshistorische Erschließung ausgewählter Dissertationen von Universitäten und Gymnasien 1500‒1800  ––  299

Christopher Busch
Carlos Spoerhase: Das Format der Literatur. Praktiken materieller Textualität zwischen 1740 und 1830  ––  309

Gideon Stiening 
Helmut Holzhey und Vilem Mudroch (Hgg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie des 18. Jahrhunderts. Bd. 5. Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation, Schweiz, Nord- und Osteuropa  ––  321

Benedikt Brunner  
T. J. Tomlin: A Divinity for all Persuasions. Almanacs and Early American Religious Life  ––  337

Jörg Schuster  
Matthias Löwe und Gregor Streim (Hgg.): ›Humanismus‹ in der Krise. Debatten und Diskurse zwischen Weimarer Republik und geteiltem Deutschland  ––  340

Jens Krumeich 
Gregor Fröhlich: Soldat ohne Befehl. Ernst von Salomon und der Soldatische Nationalismus  ––  345

Benjamin Gittel  
Jurij Murašov und Sylwia Werner (Hgg.): Science oder Fiction? Stanisław Lems Philosophie der Wissenschaft und Technik  ––  356

Thomas Petraschka
Adrian Wettstein: Fiktive Geschichten – Echte Emotionen. Der Einfluss von Romanen auf das Gefühlsleben  ––  360

Adressenverzeichnis –– 367

 

Das Jahrbuch erscheint seit 1997 und hat die Aufgabe, Literatur- und Wissenschaftsgeschichte aufeinander zu beziehen. Es reagiert damit auf die Erweiterungen der Fragestellungen und Methoden, die sich in den letzten Jahrzehnten in beiden Disziplinen herausgebildet haben. Aus der Erkenntnis heraus, dass der literarisch-künstlerische und der (natur-)wissenschaftliche Diskurs keine streng getrennten Sphären sind, die losgelöst voneinander angemessen beschrieben werden können, bietet das Jahrbuch ein transdisziplinäres Diskussionsforum für die historische Analyse der Wechselwirkungen zwischen den (Natur-)Wissenschaften und der Literatur(-Wissenschaft) in den Theoriebildungs- und Reflexionsprozessen vom hohen Mittelalter bis zur Gegenwart. Zum Gegenstandsbereich des Jahrbuchs gehört der Kanon der Wissenschaften, den die mittelalterliche Universität begründet hat und der in neuerer Zeit um Disziplinen wie die Naturwissenschaften, die Psychologie, Soziologie oder Geschichtswissenschaft erweitert wurde. Die Festlegung des Gegenstandsbereichs schließt den bewussten Verzicht auf eine thematische Begrenzung der vielfältigen Zeiten, Disziplinen und Aspekte ein.

Das Jahrbuch ist eine begutachtete Publikation; sie erscheint im Verlag Walter de Gruyter.
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Scientia Poetica bei De Gruyter.
Beiträge erscheinen auf Deutsch und auf Englisch. 
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Marcus Willand.


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