CFP: Internationale Wissenschaftliche Konferenz „Literatur und Politik”, Krakau (31.12.2018)

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Das Institut für Germanistik der Universität Warschau

und das Institut für Neuphilologie

der Pädagogischen Universität Krakau

in Kooperation mit

der Fachgruppe Germanistik an der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal,

der Forschungsgruppe LitLinAl am Institut für Englische

und Deutsche Philologie der Universität Santiago de Compostela

und dem Goethe-Institut Krakau

laden zur Teilnahme an der Internationalen Wissenschaftlichen Konferenz „Literatur und Politik” ein. Die Konferenz wird im Rahmen des Projekts „Literatur – Kontexte” veranstaltet und findet am 6. und 7. April 2019 in Krakau statt.

Das seit 2016 bestehende Forschungsprojekt „Literatur – Kontexte” setzt sich zum Ziel, die Relationen zwischen Literatur und anderen gesellschaftlich relevanten Gebieten und Formen der wissenschaftlichen und künstlerischen Tätigkeit systematisch zu erforschen. Dies soll in erster Linie durch regelmäßig stattfindende interdisziplinäre Tagungen erfolgen, deren Ergebnisse in einer Publikationsreihe veröffentlicht werden. Die doppelte wissenschaftliche Perspektive, die die literaturwissenschaftliche Herangehensweise mit den Gesichtspunkten der jeweils anderen wissenschaftlichen Disziplin zu integrieren, oder zumindest zusammen zu stellen versucht, soll zur Entstehung neuer Felder der wissenschaftlichen Exploration beitragen, die nicht selten im „Niemandsland” zwischen den einzelnen Forschungsgebieten liegen. Der erste Konferenzzyklus betraf dabei die Relationen von Literatur und bildenden Künsten.

Die Thematik der geplanten Konferenz soll sich um die gegenseitigen Abhängigkeiten und Analogien zwischen Literatur und Politik konzentrieren. Vom besonderen Interesse sind dabei unter anderem solche Fragestellungen, wie:

  • Machtdiskurs und Herrschaftskritik in der Literatur,
  • das Projekt Europa in der Literatur – vom Imperium Romanum bis zur Europäischen Union,
  • Deutsche und Polen – gegenseitige Wahrnehmung vom Mittelalter bis zur Gegenwart,
  • nationale Stereotype in der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts,
  • der 2. Weltkrieg in der polnischen, deutschen, europäischen Literatur,
  • Migration im Spiegel der Literatur,
  • das Abendland im postkolonialen Diskurs,
  • Totalitarismus und politische Extremismen in der Literatur,
  • Agitations- und Propagandaliteratur,
  • Kindheitsparadiese – der Memorialdiskurs in der Vertriebenen- und Migrantenliteratur.

Konferenzsprachen sind Polnisch und Deutsch.

Vortragsdauer: bis 20 Min.

Die Konferenzgebühr beträgt 400 PLN (bzw. 100 EURO). Sie umfasst die Kosten der Organisation der Tagung sowie der Verpflegung. Die Reise- und Übernachtungskosten werden dagegen von den TeilnehmerInnen oder ihren wissenschaftlichen Instituten übernommen.

Junge WissenschaftlerInnen aus Polen und Deutschland (bis zum 35. Lebensjahr) haben die Möglichkeit, sich um ein Konferenzstipendium zu bewerben. Vergeben werden zwei Stipendien, die jeweils Befreiung von der Konferenzgebühr sowie Zuschuss zu den Unterkunfts- und Reisekosten (bis 250 Euro) beinhalten.

Publikation: Texte im Umfang von bis zu 30.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen), die nach den vorgelegten editorischen Vorgaben formatiert sind, werden nach positiver Begutachtung durch die Herausgeber und Rezensent/innen in einer Sammelmonografie veröffentlicht. Einsendeschluss der Texte: 15. Mai 2019.

Anmeldung: Alle Interessierten werden gebeten, das Anmeldeformular (erhältlich unter www.literatura-konteksty.uw.edu.pl) auszufüllen und bis zum 31. Dezember 2018 an die E-Mail-Adresse: literatur-politik@wp.pl zu schicken. Über die Annahme Ihrer Beitragsvorschläge werden Sie bis 15. Januar 2019 informiert.

 

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Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Constanze Baum] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu

 

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