TAGB: Spürtechniken. Von der Wahrnehmung der Natur zur Natur als Medium (24.-25.05.2018)

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Spürtechniken. Von der Wahrnehmung der Natur zur Natur als Medium

 

Ort: Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM), Potsdam

Veranstalter: Europäische Medienwissenschaft, Universität Potsdam in Kooperation mit der Medienkulturwissenschaft, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Datum: 24.-25.05.2018

Organisatorinnen: Desiree Förster (Universität Potsdam), Birgit Schneider (Universität Potsdam), Evi Zemanek (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)

 

In welchem Verhältnis stehen Medien zur Natur und welche Rolle spielen dabei die sogenannten „sensing technologies“? Wie verändert sich unsere Naturwahrnehmung durch die sensorische Überwachung unserer Umwelt und wie wirkt dies auf unser sinnlich-leibliches Spüren zurück? Inwiefern kann uns Sensortechnologie für komplexe, unübersichtliche Prozesse wie den Klimawandel sensibilisieren? Was können Mensch und Technik von Pflanzen lernen? Mit diesen Fragen setzte sich der zweitätige Workshop „Spürtechniken. Von der Wahrnehmung der Natur zur Natur als Medium“ auseinander. Eingeladen waren Teilnehmer_innen aus dem Bereich der Geisteswissenschaften und der freien Kunst, welche sehr unterschiedliche Überlegungen zum Thema „Spürtechniken“ vorstellten. Neben der kritischen Reflexion eines dichotomisch angelegten Naturbegriffs (im Sinne einer Unterscheidung zwischen Natur/Kultur, Natur/Technik, etc.) wurden insbesondere Fragen der Naturwahrnehmung und der Naturästhetik in den Vorträgen und anschließenden Diskussionen thematisiert. Die Untersuchungsgegenstände der Referent_innen umfassten Pflanzen, das Hochgebirge, Quallen, Vulkane, Teetassen, Roboter und noch vieles mehr und sorgten für angeregte Debatten im gut besuchten Workshop.

 

Die thematische Einführung wurde von den Organisatorinnen Desiree Förster, Birgit Schneider und Evi Zemanek gestaltet, die in kurzen Sequenzen die Schwerpunkte ihrer eigenen Forschung schilderten, um davon ausgehend das Spektrum der für den Workshop zentralen Fragen rund um das Thema „Spürtechniken“ zu skizzieren. Birgit Schneider und Evi Zemanek moderierten im Anschluss den ersten Block „Spüren und Naturwahrnehmung“, der vom Referenten Thomas Metten eingeleitet wurde. Mettens Vortrag „Medien der De-/Sensibilisierung. Überlegungen zur Notwendigkeit einer medialen Sphärologie am Ausgang der Moderne“ setzte bei Bruno Latours Feststellung an, dass der Klimawandel bisher – trotz der unmittelbaren Bedrohung verschiedener Lebensformen – zu keinem paradigmatischen Wandel geführt habe. Eine massenmediale De-/Sensibilisierung sei daher, so Metten, für das notwendige affektive Betroffensein der Menschen durch den Klimawandel wichtig und könne als „mediale Sphärologie“ (in Anlehnung an Peter Sloterdijks Begriff) zum einen als Analyseinstrument und zum anderen als Gestaltungsmittel dienen. Metten betonte die Wichtigkeit medialer Resonanzräume und deren aktiver (Mit-)Gestaltung für die diskursive Konstitution gesellschaftlicher Betroffenheit.

Urs Büttner ging in seinem Vortrag „Unmittelbarkeitssehnsucht und mediale Abschirmung. Hochgebirgsästhetik in Thomas Glavinics Das größere Wunder“ der Frage nach, unter welchen Bedingungen eine unmittelbaren Erfahrung der Natur überhaupt möglich sei – genauer, inwiefern sie unter Extremwetterbedingungen möglich sei, bei denen sich der Mensch durch diverse technische Hilfsmittel von seiner Umgebung abschirmt. Dafür eigne sich Glavinics Roman, der die Mount Everest-Besteigung seines Protagonisten schildert und hierbei die Fremdartigkeit der Natur in der sogenannten „Todeszone“ hervorhebt. Anschließend wurde kontrovers diskutiert, inwiefern hier die klassische Ästhetik des Erhabenen modifiziert wird. Büttners Ansicht nach durchbrechen existentielle Erfahrungen diese Ästhetik, welche auf dem gesicherten Stand des betrachteten Subjekts beruht.

Christiane Heibach schloss mit ihrem Vortrag „Dem Spüren auf der Spur: Reflexionen über das Verhältnis biologischer und technischer sensorischer Systeme“ mit phänomenologischen (an Hermann Schmitz orientierten) und kybernetischen Perspektivierungen des Themas an. Anhand der Beispiele des schildkrötenähnlichen Roboters Elsie (1949 von William Grey Walter entwickelt), welcher auf Licht und Berührung reagiert, und dem Homöostaten von Ross Ashby (ab 1948 entwickelt) vollzog Heibach eine argumentative Engführung von phänomenologischen und kybernetischen Konzepten und einen Vergleich technischer und biologischer Experimentalsettings, um letztlich die notwendige Eigenlogik technischer Sensor-Aktor-Systeme zu diskutieren, welche oftmals als Möglichkeit gesehen werden, Spürtechniken dem Anthropozentrismus zu entrücken.

Verena Meis’ Vortrag „Gelatinöse Spürtechniken“ widmete sich ebenfalls einem sehr anschaulichen Untersuchungsgegenstand: der Qualle. Neben naturwissenschaftlichen Erforschungen der Qualle als mikroplastischem Partikelfilter ging Meis auf die Denkfigur Qualle in der Literatur ein. Die Qualle, die etwas sehend macht, wird beispielsweise in einem Gedicht Jan Wagners als gefräßiges Auge bezeichnet. Diese Gefräßigkeit macht sich der Mensch zunutze, wenn er technische Imitationen der Qualle zur Säuberung der Ozeane einsetzt. Meis folgerte, dass die Qualle als mediale Figur dem Menschen als Instrumentarium dienen kann, um den Blick über und durch das Tier auf den Menschen und seine Umwelten zu richten.

 

Nach der Mittagspause folgte der zweite Block „Sinne der Pflanzen, Medien der Pflanzenwahrnehmung“, den Desiree Förster moderierte. Zunächst stellte Verena Kuni unter dem Titel „The Plants Are WatchingSensing“ mit Blick auf verschiedene Beispiele Pflanzen als sensitive Akteure vor. Kuni skizzierte die Sensitivität der Pflanze anhand von Aufnahmen der Kirlianfotografie, welche in den 1970er Jahren die Aura von Pflanzen nachweisen sollten. Im nächsten Schritt ging sie auf den Film „The Plants Are Watching“ (1979) ein, einem botanischen Thriller von Jonathan Sarno, dessen Protagonistin die Fähigkeit besitzt, mit Pflanzen zu kommunizieren und eine emotionale Beziehung zu ihnen aufzubauen. Von ihren Beispielen leitete Kuni zu einer theoretischen Diskussion von Spürtechniken über, die sich unter anderem mit Karen Barads performativer Herstellung von Realität durch epistemische Praktiken und Maurice Merleau-Pontys ‚wechselseitiger Berührung’ auseinandersetzte.

Rüdiger John schloss mit seinem Vortrag „ask flora / frage Flora. Ein künstlerischer Forschungsaufbau zur experimentellen Untersuchung von Pflanzen als soziales Bezugssystem“ an die Überlegungen zur Pflanzenwahrnehmung an. In seiner künstlerischen Arbeit widmet John sich der Schnittstelle zwischen Pflanzen und Menschen. Er versteht Pflanzen als integrierte, soziale Systeme, die über Interfaces mit Menschen kommunizieren können. In einem Selbstversuch setzte sich John der Kommunikation mit seinen mit Sensoren versehenen, vernetzten Zimmerpflanzen aus, die qua Signale beispielsweise mitbestimmten, wann auch er etwas zu trinken bekommen sollte. Aus den Ergebnissen der eigens konstruierten Interfaces stellte John schließlich Überlegungen zum Verhältnis zwischen Mensch und Pflanze an.

Ludwig Fischers Vortrag „Körperlose Natur? Zu Fragen des Schicksals der leiblich-sinnlichen Erkenntnis“ ging hingegen in eine andere Richtung und ließ das Publikum noch einmal kritisch über die Notwendigkeit von technologischem Enhancement für den menschlichen Spürsinn reflektieren. Laut Fischer findet in der heutigen Diskussion von Naturtheorien eine wissenschaftliche Affirmation zur Techno-Logik und zur Logik der Kapitalverwertung statt, welche die „primären Sinne“ völlig ausschließt. So sei es beispielsweise durchaus möglich, mit bloßem Ohr die Säfte eines Baumes fließen zu hören. Statt der Fokussierung auf technologische Spürtechniken solle eine „Arbeit der Sinne“ in den Blick genommen werden, welche die leiblich-sinnliche Erkenntnis des Menschen wieder in den Vordergrund rückt.

Michaela Büsse sprach sich in ihrer Posterpräsentation „Towards xeno-design cultures“ für die Erforschung einer Ästhetik des „more-than-human“ aus . Unter dem Begriff „xeno-design“ widmet sich Büsses Forschungsvorhaben den Verstrickungen von sozialen und transformativen Aspekten in Designpraktiken. Während es im Designbereich für gewöhnlich um die Reduzierung von Komplexität geht, macht „xeno-design“ Komplexität produktiv und stellt einen partizipativen Prozess zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Teilnehmer_innen her.

Mit einem „Spürspaziergang“ im Schlosspark Sanssouci, welcher durch Myriel Milicevic, Lina Wassong und Design-Studierenden der FH Potsdam angeleitet wurde, ging der erste Workshop-Tag zu Ende. Während des Spaziergangs präsentierten die Studierenden eigens gefertigte Sensorroboter, montiert aus ferngesteuerten Spielzeugautos, die sich an bestimmten ‚Naturtechniken‘ wie beispielsweise denen der Mimose, die ihre Blätter bei Erschütterung oder Berührung einklappt, orientieren. Die Roboter konnten versuchsweise auch von den Teilnehmer_innen des Workshops gesteuert werden, sodass die Diskussion über unsere Wahrnehmung der Natur mithilfe von Sensing Tools in diesem interaktiven Format fortgesetzt werden konnte.

 

Der zweite Tag des Workshops stand unter dem Thema „Atmosphärische Medien, Umweltsensorik und sensorische Technologien“ und wurde von Christoph Neubert moderiert. Als erster Referent stellte Martin Siegler in seinem Vortrag „Emissionen spüren. Für eine Ökologie der Ausgestoßenen“ seine Forschung zu CO2 ausstoßenden, den Menschen durch Ausbrüche bedrohenden Vulkanen vor, deren sensorische Beobachtung von Frühwarnsystemen genutzt wird. Neben Seismographen, Spektrometern und Satelliten können uns jedoch, wie Elke Maier 2014 herausfand, auch Ziegenherden durch auffälliges Verhalten vor einem Vulkanausbruch ‚warnen‘, sodass sich hier ein Vergleich von technischem und tierischem Sensing aufdrängt.

Maria Morata stellte im nächsten Vortrag „Mobile Sensoren: Non-human Film und Landschaft“ Überlegungen zur Filmkamera als Sensor an. Morata versteht die Kamera als mechanisches, technologisches Auge, welches eine nicht-menschliche Ästhetik im Film ermöglicht. Jene Ästhetik sieht Morata zum einen in Michael Snows Film „La Région Centrale“ (1971), der seine Filmkamera mit Radartechnologie des Militärs ausstattete und mittels eines Roboter-Arms um 360° rotieren ließ, und in Véréna Paravels und Lucien Castaing-Taylors „Leviathan“ (2012), der auf GoPro-Technologie zurückgreift, um die Relationen zwischen Menschen und Nicht-Menschlichen (genauer: den Kampf zwischen Mensch und Elementargewalten) auf einem Schiff der Hochseeindustriefischerei anschaulich zu machen.

Verena Friedrich gewährte dem Publikum in ihrem Vortrag „As Above so Below. Über atmosphärische Kreisläufe, sensorisch erfasste Umwelten und die Eigenzeit materieller Prozesse“ einen Einblick in ihre künstlerischen Installationen, die sie als techno-organische Systeme bezeichnet. Friedrich bringt organische und skulpturale Materialien mit Programmierung und elektronischen Medien zusammen, um Themen wie Zeit und die Manipulation materieller Prozesse zu untersuchen. So schaffte sie in vorherigen Installationen beispielsweise optimale technische Bedingungen, um eine Seifenblase oder eine Kerze möglichst lange am Leben zu halten. In ihrer momentanen Arbeit widmet sich Friedrich zyklischen Prozessen der Natur und der Atmosphäre sowie Konzepten von linearer und zyklischer Zeit.

Naomie Gramlichs Vortrag „Mit Sensoren spekulieren. Afrofuturistische Techno-Imaginationen“ brachte Jennifer Gabrys Konzept der „environmental sensing technology“ mit Octavia E. Butlers Science-Fiction-Reihe „Xenogenesis“ (1987) zusammen. Die Bücher diskutieren, was es bedeutet, ein_e Andere_r zu werden und führen dies mit Spekulationen der Molekularbiologie zusammen. Folgt man wie Gramlich den Techno-Imaginationen in „Xenogenesis“, so lassen sich auch Mutation als Technologie und Hormonaustausch als Kommunikation verstehen. 

In Yvonne Volkarts Beitrag „Ökodaten – Ökomedien – Ökoästhetik. Spürtechniken als ästhetische Lösungsmodelle in der Technosphäre“ ging es um die Zusammenführung von Medien, Ökologie und Technologie in ‚ökomediale Apparaturen‘. So diskutierte Volkart beispielsweise ein Sound-Projekt, welches von Ursula Damme mit Bienen realisiert wurde und eine Ästhetik der Sorge entwirft. Hierbei spielt laut Volkart das Technologische für die Erzeugung von Empathie eine entscheidende Rolle, da die technologische Verwertung Handlungsoptionen suggeriert. Einige Teilnehmer_innen des Workshops griffen diese Erwartungshaltung an die Kunst auf und diskutierten diese mit Volkart, die sich gegen den „solutionistischen“ Anspruch an Kunst aussprach.

Die Künstlerin Agnes Meyer-Brandis schloss den Workshop mit einer Vorstellung ihrer sich ständig transformierenden Meta-Installation FORSCHUNGSFLOSS – Institut für Kunst und Subjektive Wissenschaft (seit 2003). Sie widmete sich insbesondere dem dazugehörigen Projekt „Have a Tea with a Tree“: Im Sinne einer „künstlerischen Wirklichkeitsforschung“ entwarf Meyer-Brandis das Projekt auf einer Messstation für Ökosystem-Atmosphäre-Relationen in Finnland (SMEAR). Mithilfe von gefüllten Teetassen sammelte sie nicht nur Daten über die Entstehung von Mikrowolken, sondern auch „alles was vom Himmel fällt“, beispielsweise Laub und Zweige. Der ‚Tee‘ wurde somit ortsspezifisch erzeugt und ließ das Publikum über künstlerische und wissenschaftliche Methoden der Vermessung des Unsichtbaren nachdenken.

 

Eine abschließende Diskussion bot den Teilnehmer_innen des Workshops noch einmal Gelegenheit,  die wichtigsten Punkte und offene Fragen zu diskutieren sowie über diesbezügliche zukünftige Forschungsfragen nachzudenken – zunächst in Gruppenarbeit, dann im Plenum. Klärungsbedarf gab es hinsichtlich der Beziehung zwischen dem ‚Spüren‘ und dem Menschen: Inwiefern sind Spürtechniken anthropozentrisch und bedürfen immer einer (menschlichen) Übersetzung? Wann droht die Gefahr einer Dezentrierung des Menschen durch „sensing technologies“? Auch die Frage der Un-/Mittelbarkeit von Spürtechniken – also das leiblich-sinnliche Spüren ohne technologische Vermittlung – wurde noch einmal aufgegriffen und die Notwendigkeit einer genaueren Unterscheidung zwischen „spüren“, „registrieren“ und „reagieren“ betont. In diesem Zusammenhang wurde diskutiert, welche Rolle „sensing technologies“ im ‚Anthropozän‘ bzw. in der Anthropozändebatte einnehmen und welche Formen der „Sensibilisierung“ hilfreich wären. Ein kritischer Einwurf lautete, dass man den Begriff „Natur“ in bestimmten Diskursen zu schnell abgeschafft hätte und zu wenig über den Menschen als Teil der Natur oder als Teil seiner Umwelt nachdenken würde. Ein weiteren Aspekt der kollektiven Synopse bildete das Verhältnis zwischen Spüren und Wissenschaft: Zum einen wurde reflektiert, weshalb das Spüren derzeit ein hochaktuelles Thema darstelle und wie man in Untersuchungen qual(l)itative (in Anspielung auf Verena Meis’ Quallen-Vortrag) und quantitative Ansätze verbinden könne. Zum anderen wurden Spürregime der Wissenschaft und die theoretische Einordnung in leibliche versus kybernetische Theorien bedacht. Diskutiert wurde der Ansatz „Parzelle statt Planet“, also eine kleinere Skalierung der Untersuchung statt globalem Denken. Von einigen Teilnehmer_innen wurde eine stärkere geschichtliche Einordnung des Themas „Spürtechniken“, welche auch die Bereiche des Sozialen, der Ökonomie und Gender beträfe, gewünscht, ebenso wie neue Formen der interdisziplinären Zusammenarbeit.

 

Im Anschluss an den Workshop besuchten viele Teilnehmer_innen die 1. ZeM Spring-Lecture mit N. Katherine Hayles, welche einen Vortrag mit dem Titel „Are Sensing Technologies Cognitive? Making the Case“ hielt. Hayles brachte noch einmal einen neuen Aspekt, nämlich Kognition, ins Gespräch. Am nächsten Tag trafen sich zahlreiche Teilnehmer_innen des Workshops unter der Leitung von Brigit Schneider und Evi Zemanek zudem für ein Gründungstreffen der AG „Eco Media: Medien der Natur“, die sich im Rahmen der Gesellschaft für Medienwissenschaft formiert hat und die Ideen des Workshops auch in Zukunft gemeinsam weiterdenken möchte.

 

Tagungsbericht von Friederike Ahrens (Doktorandin am Institut für Medienkultur und Theater, Universität zu Köln)

friederike.ahrens@outlook.de

 

 

 

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Redaktionelle Betreuung: Alexander Nebrig