CFP: Hofmannsthal-Jahrbuch Zur europäischen Moderne 31/2023 (01.04.2023)

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CFP Hofmannsthal-Jahrbuch Zur europäischen Moderne 31/2023 (01.04.2023)

 

Im Auftrag der Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft hg. von Maximilian Bergengruen, Alexander Honold, Gerhard Neumann (†), Ursula Renner, Günter Schnitzler, Gotthart Wunberg (†)

 

Call for Papers

Die HerausgeberInnen des Hofmannsthal-Jahrbuchs laden interessierte WissenschaftlerInnen ein, Beiträge zu Hofmannsthal und zur europäischen Moderne für den Jahrgang 31/2023 einzusenden (Einsendeschluss: 01.04.2023).

Das Jahrbuch stellt Hofmannsthals Werk in den Kontext der europäischen Moderne, deren ästhetische und sozialhistorische Dimensionen in ihm interdisziplinär und in den verschiedenen Kunst- und Wissensformen verhandelt werden. Methodische Offenheit und komparatistische Verfahren ermöglichen einen Dialog über Disziplin- und Fächergrenzen hinweg, der sich vor den „ungeheuren Horizonten“ (Hofmannsthal) der Moderne mit den Bedingungen ihrer Möglichkeit auseinandersetzt.

Das thematische Spektrum des Jahrbuchs ist breit: Es umfasst die europäische Literatur und Philosophie, Politik und Psychologie, die bildende Kunst und Architektur ebenso wie Film und Photographie. Mit dem Namen Hofmannsthal ist zudem das intermediale Arbeiten für die Bühne verbunden (Oper, Ballett, Bühnenbild, Film), aber auch theatral unauffälligere Formen wie die Pantomime. Erörtert werden im Jahrbuch zudem Fragen der Medienästhetik, Bildungs- und Wissensgeschichte. Nicht zuletzt ist es der unverzichtbare Publikationsort biographischer und textgenetischer Quellenforschung.

Einen Überblick sämtlicher bisher erschienener Beiträge im Hofmannsthal-Jahrbuch finden Sie auf der Homepage der Hofmannsthal-Gesellschaft: www.hofmannsthal.de.

Beitragsvorschläge für das Hofmannsthal-Jahrbuch 31/2023 werden bis zum 01.04.2023 an eine/n der Herausgeber:innen direkt oder an die Adresse der Redaktion erbeten:

 

Hofmannsthal-Jahrbuch Redaktion

z. Hd. Prof. Dr. Günter Schnitzler

Deutsches Seminar

Platz der Universität 3

D-79085 Freiburg i.Br.

jahrbuch@hofmannsthal.de

 

Zur aktuellen Ausgabe: Hofmannsthal-Jahrbuch zur Europäischen Moderne 30/2022

Im Auftrag der Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft hg. von Maximilian Bergengruen, Alexander Honold, Gerhard Neumann (†), Ursula Renner, Günter Schnitzler, Gotthart Wunberg (†)

 

Inhalt

Die Korrespondenz von Arthur Schnitzler mit Isabella und Zinaida Vengerova, hg. von Konstatin Asadowski und Martin Anton Müller (7–94)

Tancrède de Visans »Essai sur le symbolisme« (1904). Kapitel II, hg. und übers. von Rudolf Brandmeyer und Friedrich Schlegel (95–144)

Alexander Honold: Wer ist Jedermann? Das Drama zwischen Botschaft und Adressat (145–170)

Heinz Rölleke: Hugo von Hofmannsthal. Der Librettist auf Abwegen (171–174)

Hans Richard Brittnacher: Der traumatisierte Heros. Das Desaster des Ersten Weltkriegs in Hofmannsthals »Der Turm« (175–196)

Manfred Schneider: Castraten am Conjekturenwebstuhl. Nietzsches Klage über den »femininischen Stimmklang« in der Philologie (197–218)

Thomas Nolte: Komische Kuren. Eine Lektüre von Arthur Schnitzlers »Professor Bernhardi« vor dem Hintergrund von Molières Arzt-Stücken (219–246)

Anatol Heller: Uchronie des Augenblicks. Leo Perutz’ »Zwischen Neun und Neun« (219–246)

Hugo von Hofmannsthal-Gesellschaft e.V.: Mitteilungen (273–301)

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Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Lukas Büsse] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu