CFP: 40. Tagung der Internationalen Rilke Gesellschaft zum Thema “100 Jahre Duineser Elegien” – Panel ‚Junge Rilke-Forschung‘, Sierre/Schweiz (28.2.2023)

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Im Jahr 2023 liegt die Veröffentlichung von Rainer Maria Rilkes Duineser Elegien 100 Jahre zurück. Die Internationale Rilke-­Gesellschaft wird sich auf ihrer nächsten Tagung vom 20.-23. September 2023 in Sierre/Schweiz anlässlich dieses Jubiläums mit Rilkes wohl bekanntesten Gedichtzyklus und dessen Rezeption beschäftigen. Hierfür werden Rilke-ForscherInnen zur Einreichung von Exposés für das Panel ‚Junge Rilke-Forschung‘ eingeladen (angesprochen sind ForscherInnen in der Qualifikationsphase). Thematisch sollen sich die Kurzvorträge entweder mit der Rezeption der Duineser Elegien befassen (mögliche Aspekte siehe unten) oder etwa eigene Forschungsprojekte mit klarem Bezug zu Rilkes Werk vorstellen.

Rilke selbst hat die 1912 begonnenen und erst zehn Jahre später im Jahr 1922 vollendeten Duineser Elegien als „lyrische Summe“ seines dichterischen Werks beschrieben. Diese Einschätzung stützt auch Anthony Stephens, indem er darauf verweist, dass sich in dem Gedichtzyklus „zentrale Gedanken und Motive aus dem gesamten Œuvre bündeln und verdichten“ (Rilke-Handbuch, S. 365). Entsprechend intensiv und vielschichtig produktiv hat sich auch bereits die Rilke-Forschung mit den Duineser Elegien befasst. Noch nicht umfangreich in den Blick genommen wurde dabei aber die Rezeption bzw. insbesondere die „fortdauernde Wirkungsmächtigkeit“ (ebd.) dieses so zentralen dichterischen Werks. Entsprechend können sich eingereichte Beiträge mit der Rezeption der Duineser Elegien und hier u.a. mit folgenden Aspekten befassen (weitere eigene Vorschläge sind willkommen):

  • Rezeption der Duineser Elegien in spezifischen Kulturkreisen (in Forschung und/oder Kulturen)
  • Rezeption der Duineser Elegien in den Künsten, etwa in Bezugnahmen einzelner künstlerischer Werke auf den Gedichtzyklus oder in der Bedeutung für das kreative Schaffen bestimmter KünstlerInnen zur Entstehungszeit sowie auch in der Gegenwart
  • Rezeption und Transmission durch Übersetzung(en)

Darüber hinaus ist es aber auch möglich, abseits des thematischen Fokus Exposés zu eigenen Forschungsprojekten in der Qualifizierungsphase (Promotion, Post-Doc) einzureichen, die einen klaren Bezug zu Rilkes Werk aufweisen (willkommen sind auch Projekte, die sich neben Rilke mit anderen AutorInnen beschäftigen). Hier können innovative Ansätze und Fragestellungen vorgestellt und zur Diskussion gestellt werden.

Die Länge des geplanten Vortrags soll 15 Minuten nicht überschreiten (weitere 15 Minuten für die Diskussion sind eingeplant), die Tagungssprache ist deutsch. Bei Annahme des Exposés werden die Übernachtungskosten für die Tagungsdauer übernommen und für die Reisekosten von der Rilke-Gesellschaft ein Zuschuss gezahlt. Die Tagungsgebühr wird ebenfalls erlassen.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 28. Februar 2023 mit einem max. einseitigen Exposé (in deutscher Sprache) und einem knappen CV (beides PDF-Format) unter cfp@rilke.ch. Sie erhalten dann zeitnah eine Rückmeldung.

Kontakt für Rückfragen: Dr. Ivo Theele, Europa-Universität Flensburg Mail: ivo.theele@uni-flensburg.de

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Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Lukas Büsse] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu