KONF: Symposium "Jenseits von Geschlecht" im Werk Yoko Tawadas, Bamberg (14.07 - 16.07.2022)

Anna Lena  Westphal's picture

Vom 14. - 16. Juli 2022 diskutiert ein international besetztes Kolloquium (Japan, USA, Frankreich, Polen, Italien, Österreich und Deutschland) das Werk Yoko Tawadas im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia (www.villa-concordia.de). Nähere Informationen erhalten Sie bei der Veranstalterin Prof. Dr. Iris Hermann (Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft): iris.hermann@uni-bamberg.de. Sehr lesenswert in diesem Zusammenhang ist auch die Homepage von Yoko Tawada: yokotawada.de.

 

Programm des Symposiums:

Donnerstag, 14. Juli 2022, Universität Bamberg (Hörsaal U2/025)

20.00 Uhr: Grußwort der Vizepräsidentin für Diversity und Internationales Prof. Dr. Christine Gerhardt

Im Anschluss: Vierte und letzte Poetikvorlesung Yoko Tawadas


Freitag, 15. Juli 2022, Internationales Künstlerhaus Villa Concordia

9.00 Uhr: Grußwort der Direktorin des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia Nora Eugenie Gomringer

9.15 Uhr: Einführung

9.30 Uhr: Norbert Eke (Paderborn): Yoko Tawadas und Herta Müllers irisierende Poetiken des Inbetween und des Irrlaufs

10.00 Uhr: Christine Ivanovic (Wien): Reflektierter Postjaponismus: Das Weiterleben einer untergegangenen Kultur in Tawadas Chikyū ni chiribamerarete / Scattered All Over the Earth (2018/2022)

10.30-11.00 Uhr: Diskussion der beiden Vorträge

11.00-11.30 Uhr: Kaffeepause

11.30 Uhr: Michiko Mae (Düsseldorf): Metamorphose des Körpers und der Sprache bei Yoko Tawada - Am Beispiel des Kurzromans Das Bad

12.00 Uhr: Gudrun Heidemann (Lodz): "Die Sehkraft ist eine Spalte." Weibliche Netzhaut-Reisen in Yoko Tawadas Das nackte Auge

12.30 Uhr: Diskussion der beiden Vorträge

13.00 Uhr: Mittagspause

15.00 Uhr: Carola Hilmes (Frankfurt a. Main) Dinge, Pflanzen und Tiere. Tawadas Poetik der Verwandlung in ihren frühen Theaterstücken

15.30 Uhr: Kaffeepause

16:00 Uhr: Linda Karlsson Hammarfelt (Göteborg): Jenseits des (Menschen-)Geschlechts. Das Aushandeln der Beziehung zwischen Mensch und Tier bei Yoko Tawada

16.30 Uhr: Diskussion der beiden Vorträge

Ab 18 Uhr: Gemeinsames Abendessen

20.00 Uhr: Palais Schrottenberg: Das Wildwuchstheater spielt "Mammalia in Babel", Gespräch mit der Autorin, Studierenden, dem Theater und dem Publikum


Samstag, 16. Juli 2022, Internationales Künstlerhaus Villa Concordia

9.00 Uhr: Miho Matsunaga (Tokio): Androgynie bei Yoko Tawada (via Zoom)

9.30 Uhr: Yumiko Saito (Tokio): Zu Yoko Tawadas Roman "Paul Celan und der chinesische Engel" (via Zoom)

10.00 Uhr: Hiroaki Sekiguchi (Tokio) Der Meridian zwischen West und Ost. Über die japanische Übersetzung von Yoko Tawadas "Paul Celan und der chinesische Engel" (via Zoom)

10.30 Uhr: Diskussion der drei Vorträge

11.15 Uhr: Kaffeepause

11.45 Uhr: Sven Keromnes (Lyon): Stimmen im Vakuum: Selbstdefinition des Subjekts und pronominale Kreativität im Falle Yoko Tawadas

12.15 Uhr: Vasilije Ivanovic (Pennsylvania State University): Genus, Genshi, Gegenüber: Geschlechterkodierung und Atomare Geschichtlichkeit in Tawadas "Fushi no Shima".

12.45 Uhr: Diskussion der beiden Vorträge

13.15 Uhr: Schlussdiskussion: Jenseits von Geschlecht

Ende des Symposiums gegen 13.45 Uhr

Ab 14 Uhr: Ausklang