ZS: Zeitschrift für Germanistik, NF 32 (2022); Heft 2

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H. 2/2022 der Zeitschrift für Germanistik ist erschienen

Zeitschrift für Germanistik

Herausgegeben am Institut für deutsche Literatur/ Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Zeitschrift für Germanistik (ZfGerm) versteht sich als ein Forum der internationalen Germanistik. Von namhaften Vertretern der deutschen Literaturwissenschaft herausgegeben, ist sie redaktionell mit dem Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin verbunden. Die ZfGerm diskutiert Probleme der Geschichte der deutschsprachigen Literatur und der Gegenwartsliteratur, geht neuen Theorieansätzen nach und beteiligt sich aktiv an den Diskussionen um die Perspektiven des Faches. Jede Ausgabe enthält Abhandlungen, Diskussions- und Forschungsbeiträge, ferner Neue Materialien, Miszellen und Dossiers sowie einen sehr ausführlichen Rezensionsteil. Die ZfGerm wird seit 1991 im Internationalen Verlag Peter Lang, Bern, herausgegeben.

 

Herausgeber(innen)kollegium

Prof. Dr. Mark-Georg Dehrmann (Berlin)
Prof. Dr. Alexander Košenina (Hannover)
Prof. Dr. Claudia Stockinger (Berlin)
Prof. Dr. Ulrike Vedder (Berlin)

https://www.projekte.hu-berlin.de/de/zfgerm

 

Schwerpunkt:
Lebensgeschichten. Formen biographischen Erzählens in der Gegenwart

 

Geschäftsführender Herausgeber:
Prof. Dr. Mark-Georg Dehrmann (Berlin)
Gastherausgeber:
Prof. Dr. Carsten Rohde (Guangzhou)

 

Abhandlungen
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Carsten Rohde, Mark-Georg Dehrmann – Zur Einleitung

Erik Schilling – ‚Authentische‘ Autofiktion? Christian Krachts „Eurotrash“

Carsten Rohde – Poetik des Memoir. Gattungshybridität zwischen Autobiographie, Sachbuch und Erzählung

Diego León-Villagrá – Der Krebs des Autors. Autopathographie und Autoethnographie als autobiographische Schreibweisen der Krankheit in der Gegenwart

Björn Hayer – „Thomas Meinecke ist der Gruppe Unrecognized Knowledge beigetreten“. Zum biographischen Schreiben in der gegenwartsliterarischen Virtualität

Kerstin Wilhelms – Wie aus Freunden Follower wurden. Eine kurze Geschichte auto/biographischen Erzählens in sozialen Netzwerken

Marie Schröer – Illustrierte Persönlichkeiten. Biographie im Comic

Vincent Fröhlich – Lebens-Folgen. Medienreflexion und Gedächtnis in seriell-biographischen TV-Erzählungen

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Massimo Salgaro – How soon is now? Zeitmaschinen und Zeitreisen in den „Tiny Tales“ von Florian Meimberg

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Dossier
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Dirk Sangmeister – Ein vorzeitig totgesagter Freigeist. Zur Erinnerung an Friedrich Christian Laukhard (1757–1822)

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Besprechungen
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Carolin Amlinger: Schreiben. Eine Soziologie literarischer Arbeit (Kevin Kempke)

Toni Bernhart: Volksschauspiele. Genese einer kulturgeschichtlichen Formation (Saskia Fischer)

Walter Kühn: Von Hesiod bis Brecht. Eine Literaturgeschichte der Widmung (Maximilian Bach)

Dorothee Kimmich: Leeres Land. Niemandsländer in der Literatur (Jonas Meurer)

Ines Barner: Von anderer Hand. Praktiken des Schreibens zwischen Autor und Lektor (Adrian Robanus)

Dennis Borghardt, Sarah Maaß, Alexandra Pontzen (Hrsg.): Literaturpreise. Geschichte, Theorie und Praxis (Matthias Schaffrick)

Jürgen Rathje (Hrsg.): Barthold Heinrich Brockes: Irdisches Vergnügen in Gott. Siebenter und Achter Theil (Felix Woywode)

Sabine Seifert: Die Ursprünge der Berliner Forschungsuniversität. August Boeckhs philologisches Seminar in Konzeption und Praxis (1812–1826) (Christian Flow)

Clare Pettitt: Serial Forms. The Unfinished Project of Modernity, 1815–1848 (Lara Helder)

Martin-M. Langner (Hrsg.): Drama, Mythos und Geschichte. Zu Mythoskonzeption in den Dramen Friedrich Hebbels (Mingchao Mao)

Erica Weitzman: At the Limit of the Obcene. German Realism and the Disgrace of Matter (Roman Widder)

Agnes Hoffmann: Landschaft im Nachbild. Imaginationen von Natur in der Literatur um 1900 bei Henry James und Hugo von Hofmannsthal (Helen Moll)

Susanne Fritz (Hrsg.): Klaus Mann: Der Kaplan. Ein Drehbuch für Roberto Rossellinis Filmklassiker Paisà (Timm Reimers)

Johan Zonneveld: Bibliographie Erich Kästner. Mit einer ausführlichen Zeittafel und zahlreichen Fotos von Stationen seines Lebens und den literarischen Schauplätzen. Bd. IV: Ergänzungen und Supplement 2011–2020 (Jens Krumeich)

Horst Tanneberger, Reinhard Hillich (Hrsg.): Literatur in der SBZ/DDR. Bibliographische Annalen 1945–1990 (Thomas Möbius)

Françoise Rétif: Ingeborg Bachmann. Ce qui est vrai. Essai (Marko Pajević)

Birgit Erdle, Annegret Pelz (Hrsg.): Ilse Aichinger Wörterbuch (Christian Metz)

Susanne Fischer, Hans-Edwin Friedrich, Stephan Opitz (Hrsg.): „Wo ich gelernt habe“. Peter Rühmkorf und die Tradition (Felix Latendorf)

Anson Rabinbach: Staging the Third Reich. Essays in Cultural and Intellectual History. Hrsg. v. Stefanos Geroulanos und Dagmar Herzog (Peter Hohendahl)

Eva Fauner: Schriften, die gehört gehören. Historische Prätexte, theoretische Konzepte und analytische Modelle zu Akustischer Literatur der Gegenwart (Jost Eickmeyer)

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Konferenzberichte
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Überforderung der Form – Erkundung einer neuen Fragestellung in der Theorie der Dichtung und in der interpretatorischen Praxis (Tagung in Leipzig, 23.–24.10.2021) (Luise Grabolle)

Schlesische Sprachreform, niederländische Netzwerke, pommerscher Petrarkismus: Sibylla Schwarz (1621–1638) im Kontext (Tagung in Greifswald, 28.–30.10.2021) (Anne Hertel)

Das Schreiben in die Hand nehmen: ‚Femmes de Lettres‘ im 17. und 18. Jahrhundert (Tagung in Berlin, 7.–8.10.2021) (Anja Rekeszus)

„Anna Louisa Karsch: Werke – Netzwerke – Öffentlichkeiten“ (Tagung in Halberstadt, 12.–14.8.2021) (Adrian Robanus)

„Topografien der ‚Abweichung‘. Urbane Subkulturen in Literatur und Film des frühen 20. Jahrhunderts (Tagung in Wuppertal, 7.–9.10.2021 (Matthias Grüne)

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Informationen
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Eingegangene Literatur

Vorankündigung XXXII (2022), Heft 3: Märkische Dichterzirkel. Günter de Bruyn zum Gedenken


Redaktion: Constanze Baum – Lukas Büsse – Mark-Georg Dehrmann – Nils Gelker – Markus Malo – Alexander Nebrig – Johannes Schmidt

Diese Ankündigung wurde von H-GERMANISTIK [Johannes Schmidt] betreut – editorial-germanistik@mail.h-net.msu.edu