ZS: Zeitschrift für interkulturelle Germanistik (ZiG), 8 (2017), H. 2

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Zeitschrift für interkulturelle Germanistik (ZiG)

Hg. von Dieter Heimböckel, Gesine Lenore Schiewer, Georg Mein und Heinz Sieburg unter der Mitarbeit von Wilhelm Amann und Till Dembeck, Bielefeld: transcript

Profil der Zeitschrift

Die „Zeitschrift für interkulturelle Germanistik“ (ZiG) trägt dem Umstand Rechnung, dass sich in der nationalen und internationalen Germanistik die Kategorie der Interkulturalität als eine leitende und innovative Forschungskategorie etabliert hat. Sie möchte daher den breiten und weit verzweigten Forschungsaktivitäten zu diesem Thema ein wissenschaftliches Forum bieten, das aktuelle Fragestellungen im Bereich der germanistischen Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaft aufgreift und auf diese Weise auch die Einheit der Germanistik abbildet.

Darüber hinaus soll die Zeitschrift einen Beitrag dazu leisten, die unterschiedlichen Tendenzen und Trends der Interkulturalitätsforschung zu bündeln und ihre theoretischen Voraussetzungen weiter zu vertiefen. Insofern das Forschungsparadigma der Interkulturalität prinzipiell nicht mehr einzelfachlich gedacht werden kann, versteht sich die Zeitschrift bewusst als ein interdisziplinär und komparatistisch offenes Organ, das sich im internationalen Wissenschaftskontext verortet sieht.

Erscheinungsweise

Die „Zeitschrift für interkulturelle Germanistik“ ist ein „Peer-Reviewed Journal“. Sie erscheint zweimal jährlich und enthält neben Abhandlungen, Diskussions- und Forschungsbeiträgen (in deutscher oder englischer Sprache) einen Rezensionsteil zu aktuellen Beiträgen aus dem Bereich der Interkulturalitätsforschung.

Beiträgerinnen und Beiträger senden ihre Manuskripte mit Abstract sowie Key Words in elektronischer Form als Word- oder RTF-Datei an contact@zig-online.de. Hinweise zur Einrichtung der Beiträge sind unter www.zig-online.de zu finden.

 

Inhaltsverzeichnis 8 (2017), Heft 2

Dieter Heimböckel/Georg Mein/Gesine Lenore Schiewer/Heinz Sieburg: Editorial (S. 7)

Schwerpunktthema: Vielfältige Konzepte – Konzepte der Vielfalt:

Renata Cornejo/Manfred Weinberg: Zu diesem Themenheft und zur Interkulturalität der Böhmischen Länder (S. 11-22)

Eva Wiegmann: Antikenrezeption als interkulturelles Phänomen (S. 23-36)

Julian Osthues: Interkulturelle Metaphern. Überlegungen zu ihrer Theoretisierung am Beispiel des Palimpsests (S. 37-52)

Iulia-Karin Patrut/Matthias Bauer: Facetten des Vielfältigen in der Lyrik. Interferenz und interkulturelle Literatur (S. 53-72)

Dieter Heimböckel: Zwischen Projektion und Dekonstruktion. Mediterranismus oder Vom Nutzen und Nachteil einer Denkfigur zur Erforschung des ›südlichen Blicks‹ (S. 73-85)

Herbert Uerlings: Anerkennung und Interkulturalität. Überlegungen mit Blick auf ›Haiti‹ bei Hegel und Alexander Kluge (S. 87-104)

Simo: Kollaps, Interkulturalität und Wissensproduktion (S. 105-117)

Ernest W.B. Hess-Lüttich: Kultur, Ritual, Tabu – und das Zeichen des Schleiers (S. 119-141)

Bożena Chołuj: Interkulturalität im Universitätsbetrieb (S. 143-154)

Literarischer Essay:

Libuše Moníková: Kirschfeste. Über die Annexion Europas an Böhmen anläßlich des 50. Jahrestages des Münchner Abkommens (S. 157-162)

Forum:

Johannes Preschl: Sprachnomaden. Statt einer Migrationsliteratur: Literarische Entdeckungsreisen und transkulturelles Schreiben (S. 165-175)

Rezensionen:

Florian Krobb: Vorkoloniale Afrika-Penetrationen. Diskursive Vorstöße ins »Herz des großen Continents« in der deutschen Reiseliteratur (ca. 1850-1890), von Heiko Ullrich (S. 179-183)

Swati Acharya (Hg.): Sa’adat Hasan Manto. Chronist des ungeteilten Irrsinns der Teilung Indiens, von Thomas Keller (S. 183-188)

Wiebke Sievers (Hg.): Grenzüberschreitungen. Ein literatursoziologischer Blick auf die lange Geschichte von Literatur und Migration, von Raluca Rădulescu (S. 188-192)

Gesellschaft für interkulturelle Germanistik:

Gesine Lenore Schiewer: GiG im Gespräch 2017/2 (S. 195-197)