TOC (German): Zwischen Trauer und Triumph. Das Jahr 1918 in der mitteleuropäischen Literatur

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Peter Becher / Florian Kührer-Wielach (Hgg.)

Zwischen Trauer und Triumph

Das Jahr 1918 in der mitteleuropäischen Literatur

Verlag Friedrich Pustet, EUR 29,95

 

Das Ende des Ersten Weltkriegs wurde in der mittel- und südosteuropäischen Literatur auf vielfache Weise thematisiert, die Trauer über den Untergang der Donaumonarchie ebenso wie der Triumph über die Gründung der Nachfolgestaaten. In der deutschsprachigen Öffentlichkeit sind vor allem Autoren wie Robert Musil, Joseph Roth und Franz Werfel bekannt geworden. Doch diese stellen nur einen Teil der mitteleuropäischen Literatur dar. Polnische, tschechische, ukrainische, ungarische, rumänische, bosnische, kroatische und slowenische Autoren oder Vertreter der jiddischen, der deutschböhmischen, ungarndeutschen und rumäniendeutschen Literatur – sie alle haben mit ihren Romanen, Erzählungen und Erinnerungen ein überaus vielschichtiges und ausdrucksstarkes Bild des Jahres 1918 und seines historischen Kontextes gezeichnet.

 

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

 

Daniela Strigl: 1918 – das Ende einer „Justamentposition gegen die Natur“ (Walther Rode). Über den Mythos vom „habsburgischen Mythos“ in der Literatur

Franziska Mayer: Rückkehr ins Leben? Kriegsheimkehrer in österreichischen Texten der Zwischenkriegszeit

Alois Woldan: Von der Dichtung der Legionen bis zur Galizienliteratur. Die Zeit von 1914 bis 1918 in der polnischen Literatur der Zwischen- und Nachkriegszeit

Jurko Prochasko: Vom Weltschmerz zum Weltuntergang und darüber hinaus. Ukrainisch-galizische Literatur um 1918: zwischen Moloda Musa und Mitusa

Petro Rychlo: „Wo / in der österreichlosen Zeit / wächst mein Wort / in die Wurzeln“. Das Jahr 1918 in der deutschsprachigen Dichtung der Bukowina

Olivia Spiridon: „Die Maße wandelten ihren Sinn.“ Das Jahr 1918 in der deutschsprachigen Literatur aus dem Banat und aus Siebenbürgen

Andrei Corbea-Hoisie: Itzik Strul, der Deserteur

Marcell Mártonffy: Zwischen (Un-)Heilsprophetie und Wortlosigkeit. Antworten auf die Erfahrung des Ersten Weltkriegs in der ungarischen Literatur

Steffen Höhne: Triest und die Erfindung des Habsburgermythos

Silvija Borovnik: Der Erste Weltkrieg in dem Roman Doberdob von Prežihov Voranc

Marijan Bobinac: Miroslav Krleža und das Jahr 1918

Jozo Džambo: Die bosnische Provinz und der Große Krieg. Hasan Kikićs Roman Provincija u pozadini

Milan Horňáček: Weder Trauer noch Triumph, sondern Aufbruch. Inszenierung des Kriegsendes in vier (Nach-)Kriegsromanen der deutschböhmischen und deutschmährischen Literatur

Václav Petrbok: Zwischen Finis Austriae und „Anschluss“. Franz Ferdinand d’Este in der deutschböhmischen und tschechischen Literatur in den 1930er Jahren

Olaf Terpitz: Der Erste Weltkrieg. Der khurbm in der jiddischen Literatur

 

Autorinnen und Autoren

Personenregister

 

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