Ress on Fischer, 'Eine kleine Geschichte Ungarns'

Author: 
Holger Fischer
Reviewer: 
Imre Ress

Holger Fischer. Eine kleine Geschichte Ungarns. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1999. 302 S. DM 24,90 (kartoniert), ISBN 978-3-518-12114-6.

Reviewed by Imre Ress (Institut für Geschichte, Ungarische Akedemie der Wissenschaften Budapest) Published on HABSBURG (January, 2001)

Geschichte Ungarns: Kurzer Überblick, breiter Horizont

Geschichte Ungarns: Kurzer Ueberblick, breiter Horizont

Die grossen politischen und wirtschaftlichen Umbrueche des vorigen Jahrzehntes im oestlichen Europa und ein historisches Jubilaeum, das Millennium der ungarischen Staatlichkeit, stellen einen wilkommenen Anlass dar, die Geschichte Ungarns im deutschen Sprachgebiet auch einem breiteren Leserkreis bekanntzumachen. Der vielseitige Hungarologe der Universitaet Hamburg und ausgezeichnete Kenner der ungarischen Historiographie, Holger Fischer, verspricht mit seinem Ueberblick ueber die Geschichte Ungarns nicht nur eine solide und verlaessliche Vermittlung von historichen Grundinformationen, sondern auch eine objektive Neubewertung der geschichtlichen Vorgaenge und Entwicklungen. Der Erfolg solcher Vorhaben haengt vor allem davon ab, in welchem Masse es gelingt, die Gesamtdarstellungen mit den Ergebnissen der neueren Forschungen zu bereichern und die alteingesessenen Klischees und verzerrten Werturteile mit zeitgerechten Geschichtsbildern und Interpretationen zu ueberwinden. Solche Absichten verdienen ohnehin besondere Aufmerksamkeit, weil es in fast jeder Epoche der ungarischen Geschichte einige unantastbare Behauptungen gibt, die sowohl in der aelteren und neueren ungarischen Historiographie als auch in der internationalen historischen Fachliterarur offenkundig im Zeichen aktueller politischer Zielsetzungen konzipiert wurden. Damit sind auch die wichtigsten Leitlinien dem Rezensenten vorgegeben, die er in seiner Besprechung auch verfolgen wird.

Der zeitliche Rahmen des Werkes erstreckt sich von der ungarischen Ur- und Fruehgeschichte ausserhalb des Karpatenbeckens bis zur kritischen Auseinandersetzung mit der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Ungarns in den letzten zehn Jahren seit dem 1989-1990 vollgezogenen "Systemwechsel". Der wohl durchdachte Aufbau des historischen Ueberblicks erfolgt in zehn straff gegliederten Kapiteln, die sich an der konventionellen politikgeschichtlichen Periodisierung orientieren. Der Schwerpunkt liegt jedoch eindeutig auf der juengeren Vergangenheit. Die Geschehnisse der letzten 150 Jahre - von der rechtmaessigen buergerlichen Revolution im Jahre 1848 bis zum konsensuellen Umbruch der Jahre 1989-90 - beanspruchen drei Fuenftel des Gesamtumfanges, und diese Einteilung ist im grossen und ganzen durchaus akzeptabel.

Die ungarische Ethnogenese und Nationswerdung wird im Sinne der finno-ugrischen Sprachverwandschaft dargestellt, aber es wird auch auf die verschiedenen, vor allem mit Lehnwoertern belegten kulturellen Einfluesse hingewiesen, denen die Ungarn auf ihrer Wanderung von der am Ural gelegenen Urheimat in das Karpatenbecken ausgesetzt waren. Auch einige andere Theorien ueber die territoriale Ausdehnung der finno-ugrischen Urheimat und die These ueber den laengeren zeitlichen Vorgang der ungarischen Landnahme im Karpatenbecken werden nicht verschwiegen, doch eher ablehnend bewertet.

Den Abschnitt ueber das mittelalterliche Ungarn verfasste der Mediaevist Konrad Guendisch, der sich auf drei Problembereiche konzentrierte, die auch fuer die spaeteren ungarischen Geschehnisse relevant waren. Der Aufstieg Ungarns zu einer Regionalmacht in Suedosteuropa wird von ihm im Kontext der europaeischen politischen Verhaeltnisse und geistigen Stroemungen interpretiert, wobei auch der Entwicklung der soziooekonomischen Grundlagen des ungarischen Staatswesens und der Herausbildung seiner ethnischen Vielfalt,-gestaerkt durch die staendigen oestlichen und westlichen Zuwanderungen - besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.

In den von Fischer geschriebenen Kapiteln werden nicht nur diese drei Themen mit mehr oder weniger Konsequenz weiterverfolgt, sondern vor allem die Probleme der Eingliederung Ungarns in das sich herausbildende mitteleuropaeische Staatengebilde der Habsburger in den Vordergrund gestellt. So wird die Konsolidierung der Habsburgermonarchie und der Ausbau der Zentralregierung als Massstab fuer die Beurteilung der historischen Vorgaenge des 16. bis 19. Jahrhunderts genommen. Dieses im Werden befindliche Staatswesen wird zuerst als Garant fuer die Aufrechthaltung der europaeischen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen in Ungarn gegen die osmanische Expansion und besonders vom Ende des 17. Jahrhunderts an als Initiator der zeitgemaessen Umgestaltung der ungarischen Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft betrachtet.

Dieses methodische Herangehen, die ungarischen historischen Prozesse in dem wirklich existierenden Staatsrahmen zu untersuchen, ist ohne Zweifel die beste Loesung. Das ermoeglicht naemlich den Stellenwert und die Rolle Ungarns sowohl innerhalb der Habsburgermonarchie als auch im internationalen Spannungsfeld darzustellen. Es soll doch hinzugefuegt werden, dass diese Betrachtungsweise von einem vernuenftigen Diskurs ueber die ungarische Geschichte seit der Entstehung der modernen Geschichtswissenschaft kaum wegzudenken ist. Auch bedeutende ungarische Historiker standen und stehen diesem Herangehen zwar nicht fern, doch von ihnen werden nicht nur die positiven Auswirkungen der Habsburgerherrschaft anerkannt, sondern auch die Wiedersprueche der staatlichen Zentralisation und die strukturellen Probleme des Habsburgischen Absolutismus mit kritischen Toenen behandelt. In diesen Fragen kennt Fischer kein Wenn und Aber, nimmt einen markant eindeutigeren, kaum abgestumpften Standpunkt ein. Nach seiner Beurteilung beguenstigten die ueberlebten Institutionen des mittelalterlichen ungarischen Staates und die staendischen Gesellschaftsstrukturen die Entstehung der Konflikte mit der Habsburgermacht in Ungarn im 16. und 17. Jahrhundert, wobei es vor allem darum ging, dass der ungarische Adel seine sozialen und staendischen Privilegien festigen wollte.

In vielen Faellen ist diese Kritik zwar zutreffend, doch es muss beanstandet werden, dass bestimmte historische Ereignisse des 17. Jahrhunderts - um den Primat des Habsburgischen Absolutismus zu rechtfertigen - so gruppiert werden, dass sie kaum mit der historischen Wirklichkeit in Einklang stehen. Ich kann vor allem damit nicht einverstanden sein, dass der Verfasser die Lage der unter der osmanischen Herrschaft lebenden ungarische Bevoelkerung idealisiert und in gleichem Atemzug das von Miklos Zrinyi artikulierte Verlangen der ungarischen Staende, den Wiener Hof zu einem antiosmanischen Befreiungskrieg in Ungarn zu bewegen, als eine den adeligen Egoismus ausdrueckende nationale Konzeption diskreditiert.

Das Erstarken der antiosmanischen Befreiungsideologie wird auf das grundherrliche Bestreben zurueckgefuehrt, die Abgabepflicht der Bauern auch in den osmanisch besetzten Landesteilen zu erhoehen. Diese vereinfachende Gegenueberstellung ist mit historischen Daten nicht zu belegen. Einerseits liess die Steuerlast in den von den Osmanen besetzten Gebieten Ungarns nicht nach, sondern von der Mitte des 17. Jahrhunderts an wurden neue staatliche Steuern systematisch eingefuehrt. Andererseits trat die ungarische Besteuerung dieser Gebiete nicht nur im 17. Jahrhundert in Erscheinung. Die ungarischen Staende betrachteten naemlich die von den Osmanen eroberten Gebiete als Bestandteile der ungarischen Krone und ihr Vewaltungsapparat trug Sorge dafuer, dass von dort waehrend der ganzen tuerkischen Besatzungszeit sowohl die grundherrlichen Abgaben als auch die staatlichen Steuern regelmaessig eingehoben wurden.[1]

Diese Maengel des Kapitels ueber die Tuerkenzeit moegen damit im Zusammenhang stehen, dass in der uebrigens aeusserst informativen Auswahlbibliographie zu dieser Periode nur ein einziges Werk erwaehnt wird, obwohl die neuen grundlegenden Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnte fuer dieses Thema nicht nur in ungarischer Sprache veroeffentlicht wurden.[2]

Auch die Historiographie des Thoekoely-Bildes verlangt insoweit eine Ergaenzung, dass die in letzter Zeit aus deutschen Archiven veroeffentlichten, sehr interessanten Quellen nicht die einzigen sind, die auf die negative Rolle seiner Streitkraefte waehrend des Befreiungskrieges hinweisen. Die von den Soldaten Thoekoelys an der Zivilbevoelkerung begangenen Ausschreitungen wurden auch von der neueren ungarischen Forschung erschlossen und in dem letzten grossen historischen Standardwerk, in der zehnbaendigen Geschichte Ungarns, auch nicht verschwiegen.[3]

Der Prozess und die Ergebnisse der buergerlichen Umgestaltung sowie das Entstehen und die Auswirkungen des modernen Nationalismus sind die beiden wichtigsten Problembereiche, mit denen sich der Autor in den Kapiteln vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Untergang der Habsburgermonarchie kontinuierlich auseinandersetzt. Im Vormaerz werden zwar die sozialen und politischen Bestrebungen des ungarischen liberalen Reformadels - vor allem die Beseitigung der feudalen Gesellschaftsordnung und die Errichtung eines monarchisch-konstitutionellen Regierungssystems - als positive Ansaetze anerkannt, doch Fischer haelt seine kritische Attituede der adeligen Politik gegenueber im Grunde genommen weiterhin aufrecht. Das kommt vor allem darin zum Ausdruck, dass die Hoechstleistungen des ungarischen Adelsliberalismus - die die feudale Untertaenigkeit abschaffenden Aprilgesetze - als ungenuegend und die im Revolutionsjahr 1848 etablierte selbstaendige ungarische konstitutionelle Regierung als zum Scheitern verurteilt bewertet werden, da sie nicht im Stande waren, die sozialen Probleme der baeuerlichen Bevoelkerung und die Integrierung der Nationalitaeten in den ungarischen Staat zu loesen.

Fuer den eigentlichen Misserfolg der buergerlichen Revolution haelt Fischer nicht die militaerische Niederlage, die durch die Intervention des zaristischen Russland erfolgte. Viel schwerwiegendere Konsequenzen sieht er darin, dass die liberale adelige Fuehrungsschicht unfaehig war, in der Bauern- und Nationalitaetenfrage lebensfaehige Alternativen zu erstellen, weil sich diese Maengel dann auch fuer die spaetere soziale und politische Entwicklung Ungarns als schwere Hypotheken erwiesen. Auch nach dem oesterreichisch- ungarischen Ausgleich wird das ungarische Festhalten an der Nationalstaatsidee als einer der groessten Fehler des Adelsliberalismus genannt, der seiner Meinung nach sowohl die Stabilitaet der Gesamtmonarchie gefaehrdete, als auch die politischen Aktivitaeten der Nationalitaeten einschraenkte und die Erweiterung der demokratischen Grundrechte verhinderte.

In diesem Zusammenhang bietet der Autor ein ausgewogenes Bild ueber die Entstehung des Nationalitaetengesetzes und liefert eine glaenzende Analyse der geistigen und gesellschaftlichen Wurzeln des ungarischen Nationsbegriffs des 19. Jahrhunderts. Die schul- und kulturpolitische Praxis der ungarischen Regierungen des Dualismus-Zeitalters wird einer scharfen und berechtigten Kritik unterworfen, weil sie die Umwandlug des Vielvoelkerstaates Ungarn in einen ungarischen Nationalstaat zum Ziel hatte.

Trotz dieses kritischen Elans scheint das von Fischer gegebene Gesamtbild ueber die Lage der Nationalitaeten in Ungarn insoweit doch zu einseitig zu sein, als er die Ergebnisse der Schulgesetzgebung ueberdimensioniert und die oekonomischen Aspekte der Nationalitaetenfrage nur fluechtig beruehrt. Mit blosser Anfuehrung von negativen Massnahmen werden die konzessiven Zuege des liberalen Grundinhaltes der ungarischen Nationalitaetenpolitik vollkommen ueberdeckt, dass es im wirtschaftlichen Bereich eigentlich keine Restriktionen aufgrund der nationalen Zugehoerigkeit der Buerger gab. Im ungarischen liberalen Rechtsstaat wurden naemlich der Entstehung wirtschaftlicher Organisationen und der Gruendung finanzieller Institutionen der Nationalitaeten sowie dem Grunderwerb der baeuerlichen Bevoelkerung keine staatlichen Schranken gesetzt, was zu dieser Zeit nicht nur in den auktokratisch regierten osteuropaeischen Laendern, sondern sogar in einigen westlichen Staaten nicht unbedingt eine Selbstverstaendlichkeit war. Auch im Schulwesen sind die ungarischen Regierungen trotz der Bevorzugung und der Foerderung der ungarischen Unterrichtssprache doch nicht soweit gegangen,- wie es im Buch steht - dass es "einen Schulunterricht in den jeweiligen Muttersprachen nahezu unmoeglich machte".

Diese pauschale Behauptung, dass der Unterricht in den Sprachen der Nationalitaeten waehrend des Dualismus aufgehoben wurde, ist uebrigens das hartnaeckigste, mit politischer Zielsetzung konzipierte Klischee, das in fast alle auslaendischen Geschichtsbuecher ueber Ungarn ohne jede Kritik schon unbewusst uebernommen wird.[4] Wenn man seinem Ursprung naeher nachgeht, stellt es sich heraus, dass die Wurzeln auf die vor dem und waehrend des ersten Weltkrieges entstandenen publizistische Arbeiten und nationalen Propagandaschriften zurueckzufuehren sind. Sein Fortleben wird dadurch beguenstigt, dass man damit die Gerechtigkeit der aus machtpolitischen Interessen geschaffenen Friedensordnung der Nachkriegszeit moralisch untermauern kann.

Die drei letzten Kapitel, die die Zeit von der Aufloesung der Habsburgermonarchie bis zum ersten Jahrzehnt des Systemwechsels abdecken, sind als eine einheitlich gestaltete Minisynthese zu betrachten, die sich auf dem aktuellen Stand der Forschungen gruendet. Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Modernisierung als gemeinsamer, systemuebergreifender Gesichtspunkt ermoeglicht die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen von drei historisch ganz verschiedenen Epochen in ihrer Wechselwirkungen als ein Ganzes zu behandeln.

Aus der Vielfalt der markanten Interpretationen dieser Kapitel ist die Gegenueberstellung der Herrschaftssysteme "der beiden langen Perioden" der ungarischen Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts, die Horthy-Zeit und der Kadar-Aera, aeusserst interressant. Trotz des ideologischen Antagonismus werden sie beide als autoritaere Systeme beschrieben. Die gleiche Klassifizierung sollte doch weniger die gemeinsamen Zuege, sondern vor allem ihre Abgrenzung von den rechten bzw. linken Totalitarismen zum Ausdruck bringen. In der Machtausuebung des Horthy-Systems wird das zeitbedingte Vorhandensein der faschistischen Elemente bzw. die Formalitaet der rechtsstaatlichen Institutionen und die Bedeutungslosigkeit des Parlamentarismus betont. Das Kadar-System wird zwar als autoritaere Diktatur genannt, geniesst aber mit der Wuerdigung der Versuche, die im Ausbau von Formen der Rechtstaatlichkeit und in der Demokratisierung des politischen Lebens unternommen wurden, groesseres Verstaendnis. Im allgemeinen macht der Autor kein Hehl daraus, dass die Ergebnisse der sozialistischen Modernisierung in den wirtschaftlichen und sozialen Bereichen hoeher anzusetzen sind, als die vergleichbaren Leistungen der Horthy-Aera.

Bei allen Nachschlagewerken wird vom Rezensenten erwartet, auch die Sachangaben unter die Lupe zu nehmen und die eventuellen Fehler zu korrigieren. Diese Aufgabe ist in diesem Fall doch leicht zu loesen, weil erfreulicher Weise nur ganz wenige stoerende Ungenauigkeiten zu finden sind. Wohl als eine Berufskrankheit des Historikers aufzufassen ist, dass der Schoepfer des oesterreichisch-ungarischen Dualismus, Ferenc Deak, einige Male wahrscheinlich den Vornamen des aus Ungarn gebuertigen amerikanischen Historikers Istvan Deak erhielt. Es stimmt auch nicht, dass Ferenc Deak nach dem Ausgleich noch einmal ein Ministeramt bekleidete. Auch der langjaehrige Ministerpraesident Kalman Tisza hatte keinen Grafentitel. Das Ergebnis der parlamentarischen Neuwahlen vom Jahre 1947 ist nicht genau interpretiert. Nicht die Parteien des Links-Blocks allein vereinigten 61 Prozent der Stimmen auf sich. Das war das Gesamtergebnis der Parteien der Unabhaengigkeitsfront, dem auch der 15-prozentige Stimmenanteil der buergerlichen Partei der Kleinen Landwirte zugerechnet wurde.

Die oben erwaehnten kritischen Bemerkungen schmaelern kaum die Verdienste des Verfassers, der mit seinen mutigen Denkanstoessen, neuartigen Fragestellungen und einigen ungewoehnlichen Interpretationen ein Werk schuf, das nicht nur fuer das breitere Publikum informativ ist, sondern auch fuer die zukuenftige Entwicklung der ungarischen Historiographie eine produktive Diskussion eroeffnen kann.

Anmerkungen:

[1]. Siehe dazu die beiden grundlegenden Werke von Ferenc Szakaly, Magyar adoztatas a toeroek hodoltsagban [Ungarische Besteuerung im tuerkischen Eroberungsgebiet] (Budapest: Akademiai Kiado, 1981) und Magyar intezmenyek a toeroek hodoltsagban [Ungarische Istitutionen im tuerkischen Eroberungsgebiet](Tarsadalom- es muvelodestorteneti tanulmanyok 21, Budapest: MTA Tortenettudomanyi Intezete, 1997).

[2]. Eine Auswahlbibliographie ueber die neueren ungarischen turkologischen Veroeffentlichungen befindet sich in Ottoman, Hungarians and Habsburgs in Central Europe. The Military Confines in the Era of Ottoman Conquest. Ed. by Geza David and Pal Fodor (The Ottoman Empire and Its Heritage 20, Leiden et. al.: Brill, 2000).

[3]. Magyarorszag toertenete tiz koetetben. Ed. by Pal Zsigmond Pach, Bd. III./2 (Budapest: Akademiai Kiado, 1985) S. 1270.

[4]. Istvan Dioszegi, Uelloe es kalapacs. A nemzetisegi politika Europaban a 19. szazadban. [Amboss und Hammer. Die Nationalitaetenpolitik in Europa im 19. Jahrhundert] (A magyarsagkutatas koenyvtara 9, Budapest: Magyarsagkutato Intezet, 1991) S. 32-33.

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